Was Gutmenschen von Britpop lernen können

Oh You

Es wurde mal wieder ein argloser Teenager von einem verängstigten Bürger bei der Polizei gemeldet, die daraufhin umgehend den Hund auf das Kind hetzte.

http://lokalo.de/artikel/116594/aufsehenerregende-festnahme-trierer-palastgarten#comment-66518

Die Sachlage ist diesbezüglich eindeutig definiert: Airsoftwaffen (so heißen die richtig) gelten als sogenannte Anscheinswaffen.
Das unerlaubte Führen (zugriffsbereites, offenes oder verdecktes Tragen außerhalb des eigenen befriedeten Grundes) solcher Gegenstände ist ein Verstoß gegen das Waffengesetz, da selbst für dieses Plastikspielzeug ein echter Waffenschein erforderlich wäre, den man aber dafür niemals bekommt.

Kein kleiner Waffenschein, wie es ihn für Schreckschusswaffen gibt und auch keine Waffenbesitzkarte, die nur den Besitz erwerbscheinpflichtiger Feuerwaffen und den Transport dieser zu Büchsenmacher, Händler oder Schießstand gestattet, sondern ein echter Waffenschein.

Das Führen ist nur auf dem sogenannten eigenen befriedeten Grund (daheim) und auf dafür zugelassenen Spielfeldern erlaubt. Der Transport zu diesem Spielfeld muss in einem verschlossenen Behältnis erfolgen. Die Gesetzgebung macht also argumentativ keinen Unterschied zwischen einem Spielzeug, das Plastikkügelchen verschießt und einer echten .44 Magnum.

So absurd ist die deutsche Gesetzgebung mittlerweile, dass man für Spielzug solche Regelungen in die Welt setzt, aber prügelnde oder tötende Intensivtäter mit teils über hundert Vorstrafen permanent mit lächerlichen Bewährungen und Sozialdiensten aus dem Gericht lobt.

Wir spielten als Kinder mit solchen Waffen noch Räuber und Gendarm, heute rückt das SEK aus, weil man in jedem Teenager einen potentiellen Mörder sieht.
Das ist kein Waffenproblem, sondern ein Gesellschaftsproblem, welches die Bürger zu potentiellen Verbrechern degradiert und die echten Verbrecher mit permanenter Bagatellisierung derer Taten zu immer weiteren Verbrechen anstiftet.
Das nennt das BMI dann „Wahrung der inneren Sicherheit“, wenn eine überall spürbare Atmosphäre der Paranoia und Angst etabliert wird.

Schuld daran tragen sowohl denkfaule Bürger, die intellektuell oder kognitiv den Sachverhalt nicht zu erfassen befähigt sind und dann in infantiler Naivität Politikern wahre Wunder abverlangen, als auch die Medien, die aus jeder Bagatelle eine Sensation kreieren oder mit überzogen inszenierter Apokalypsenprophetie eine Ideologie verfolgen.

Stümperhafte oder heuchlerische Politiker versuchen daraufhin den Bürgern simple Lösungen für komplexe – teils von ihnen selbst verursachte -Probleme zu bieten und weil das nie funktioniert, folgt eine absurde Gesetzgebung der nächsten, bis selbst Experten den Dschungel der Reglements nicht mehr zu überblicken in der Lage sind.
Die Bürger werden dann dennoch für Dinge bestraft, von denen bestenfalls eingefleischte Juristen oder andere Experten überhaupt Kenntnis haben.
Am Ende sorgte der pathologische Drang, alles sicherer zu machen, dafür, dass jetzt alle in einem Freiluftgefängnis leben, in dem man heute schon beinahe für Dinge von der Polizei erschossen wird, die vor 30 Jahren noch für die meisten Kinder alltäglicher Spielspaß waren.

Schuld daran tragen auch zu einem großen Teil die soziapädagogisch wertvoll weichgespülten Holzspielzeugkevins, die von ihren Helikoptereltern zu form- und charakterlosen Untertanen erzogen wurden und heute in Redaktionen, Nichtregierungsorganisationen, Aktionsbündnissen und Petitionsausschüssen ihren pathologischen Volkerziehertrieb ausleben, der in ihnen wachsen konnte, weil man ihnen nie klare Grenzen setzte.

Der Terror hat gewonnen und die Bürger stehen nun allesamt unter Generalverdacht.
Man muss Airsoft nicht mögen, aber in einem Staat, in dem die Polizei Teenager wegen Spielzeug mit Hunden angreifen und echte Terroristen auf erschreckend großes Verständnis bei profitorientierten Selektivhumanisten treffen, die deren vermeintliche Kindheitstraumata ursächlich beim bösen weißen Westeuropäer vermuten, läuft was gewaltig schief.

Denunziantentum und überzogene Polizeigewalt waren doch eigentlich das, was die Achtundsechziger so pathetisch als Gestapomethoden bezeichneten und nun sind es diese, die mit ihrer aus dem Ruder gelaufenen Ideologie eben dieses System wieder ermöglichen.

Jetzt fragen sich sicherlich einige, was der Britpop nun mit der ganzen Sache zu tun hat.
Die Band Skunk Anansie hat dazu eine passende Textpassage:„Just because you think good, doesn´t make it right!“ – eine kurze, aber prägnante Aussage, die sich Gutmenschen immer und immer wieder zu Gemüte führen sollten, wenn sie mal wieder etwas verbieten oder verteufeln wollen, weil ihre zarten Schneeflöckchengemütchen ein Aua haben.

Kampf gegen Terror — Katja Triebel

In Brüssel, Frankreich und Israel, in den Medien und sozialen Netzen und in unseren Arbeitsgruppen haben sich viele Leute viele Gedanken gemacht, wie man den Kampf gegen den Terror aufnehmen kann. Ich habe mich bemüht, die wichtigsten Informationen aufzubereiten und dazu Stellung zu nehmen. Brüssel Seit Oktober 2013 sammel ich EU-weit Fakten zu Terrorismus, sowie Selbstmord […]

über Kampf gegen Terror — Katja Triebel

Totalverbot – und dann?

Immer wieder hört man die üblichen Verdächtigen über ein Totalverbot für Feuerwaffen philosophieren, weil Terror und Amok und so und ich habe hier ein paar kleine Videos, mit denen man dieses ganze Gefasel in wenigen Minuten ad absurdum führen kann, weil die Ausweichmöglichkeit echten Feuerwaffen in nichts nachsteht und für kleines Geld in unvorstellbar großen Mengen gekauft werden kann – völlig legal.
Und selbst wenn der Handel damit reglementiert würde, wäre es kein Problem auf weitere Alternativen auszuweichen.

In den ersten zwei Videos wird gezeigt, wie man aus Urin Pulver herstellen kann und im letzten Video wird gezeigt, wie heftig die Reaktion von Thermit ausfällt, wenn man statt Eisenoxid und Aluminiumpulver Kupferoxid und Magnesium nimmt. Wenn Magnesium nicht beschafft werden kann, ist Aluminium nach wie vor gut genug.

 

 

 

Das ist kein Geheimwissen und kann jeder mit ein wenig Grips und einem Chemiebuch selbst ausprobieren.

Die Reaktion im letzten Video war ein Gemisch aus wenigen Gramm. Man kann sich vorstellen, wie die Explosion ausfällt, wenn man mehrere Fässer damit füllt und mit einem Fernzünder versieht.

Ein Totalverbot wird nichts sicherer machen, sondern nur die ohnehin schon gesetzestreuen Bürger kriminalisieren – Verbrecher werden immer Alternativen haben.

Davon abgesehen gibt es nach wie vor keine signifikante Deliktrelevanz für Feuerwaffen in Zivilbesitz. Ein Verbot ist faschistisch und nur eine Beruhigungspille für ahnungslose Bürger.

Nizza

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Das Tatmittel ist insignifikant, die Ideologie des Menschen ist das Problem. Rechtschaffene Bürger können mit dem Panzer einkaufen und nichts wird passieren – ideologisch hirngewaschenen Mördern kann man keine Dose Tic Tac in die Hand geben, ohne dass diese versuchen werden, damit zu töten.
Wer glaubt, dass man einen Gegenstand nur nach dessen vermeintlichem Herstellungszweck verwenden kann, wurde spätestens mit Nizza eines besseren belehrt – es war kein Selbstlader, kein Sprengstoff und kein Gift, es war ein simpler LKW.
Egal was einem Totalverbot erliegen sollte, die Terroristen werden ebenso schnell einen Ersatz finden.
Timothy McVeigh tötete 1995 186 Menschen mit einem explosiven Gemisch aus Dünger und Nitromethan (Spritzusatz für Rennautos).
In China und Japan sterben jährlich zahllose Menschen durch Macheten, Schwerter und Messer.
In den vermeintlichen Paradiesen der Sozialisten Venezuela und Brasilien sterben ungezählte Menschen durch den Missbrauch von Feuerwaffen, obwohl diese dort gänzlich verboten sind – es gibt sie trotzdem.
Verbote treffen keine Verbrecher, Verbote schaffen einen Schwarzmarkt und stärken damit das Verbrechen sogar noch – das sah man deutlich während der Prohibitionszeit in den USA, die Al Capone zur Ikone machte.
Andere Verbote schufen Milliardäre die Pablo Escobar und der sogenannte „War on Drugs“ ist seit Jahrzehnten evident nutzlos. Die Drogen fluten die Straßen, Menschen sterben durch illegale Waffen in Bandenkriegen und alles wird jährlich schlimmer.
Deshalb sind diese Verbotsdebatten unter Politikern nur eine Beruhigungspille für die Massen, da sie nur der Versuch sind, eine simple Lösung für ein komplexes Problem zu bieten, was de facto unseriös ist und Mordopfer zu Stilmitteln des Wahlkampfes degradiert.
Selbst die Presse scheint langsam zu bemerken, dass trotz immer weiterer Verbote und Reglements, die Terrorwelle nicht abreißt, jedoch die Rechte und Freiheiten unbescholtener Bürger immer mehr eingeengt werden.
Das Resultat immer weiterer Verbote wird ein Überwachungsstat im Stile von 1984 oder Minority Report sein, die ersten Anflüge dessen erleben wir aktuell schon mit dem schon pathologisch anmutenden Generalverdacht der Politiker gegen die eigenen Wähler.
Terror hat eine große Hauptursache: soziales Ungleichgewicht. Solange dieses nicht behoben wird, wird es immer Terror geben, egal was die Politik in manischer Selbstherrlichkeit noch alles verbieten möge.
Die Crux ist, dass dieses soziale Ungleichgewicht ebenfalls von Ideologen instrumentalisiert wird und diese durch hohle Phrasen wie „sozial gerecht“ Schindluder damit treiben.
Deshalb hört auf die Worte Reinhard Meys: Seid wachsam!

Online-Stasi: Ihr seid nicht betroffen? NOCH nicht!

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philosophia perennis

Wie langsam in den alternative Medien im Internet und im Ausland durchdringt, wurde der Bestseller-Autor Udo Ulfkotte bei Facebook gesperrt. Sein „Vergehen“: er hatte auf sein neues Buch „Grenzenlos kriminell – was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen“. Allerdings vergessen die Freudenschreier über diese Sperrungen: nach einer politischen Wende, die ziemlich wahrscheinlich scheint, könnten auch ihre Bücher und deren Autoren von der Bildfläche wegzensiert werden. Dann wird es vermutlich zu spät und erfolglos, weil unglaubwürdig sein, nach der „Meinungsfreiheit“ zu rufen. Text: David Berger

Lange hatten die Zensurmänner – und frauen des sozialen Netzwerks Facebooks nicht warten wollen. Kurz nach dem Erscheinen seines medienkritischen Buches „Grenzenlos kriminell – was uns Politik und Massenmedien über die Straftaten von Migranten verschweigen“ wurde die private Faceookseite des Autors Udo Ulfkotte gesperrt. Neben seinen persönlichen Freunden, folgen Ulfkotte dort ca. 30.000 Menschen. Sein vermutliches Vergehen: Er hatte seine Freunde und…

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