Monitor und die Nazis

Es geschah zu der Zeit als einsame Streiter der Monitor-Redaktion heldenhaft durchs Internetz streiften und feststellten, dass dort von so manch geschäftstüchtigem Gemischtwarenhändler Dekorationswaffen feilgeboten werden. „Es kann nicht sein was nicht sein darf“, sagte sich da der Redaktionsleiter, „denn Waffen in der Plebejer Händ´ sind mir ein Greuel und zutiefst zuwider, dies gilt es zu verhindern! Des Kaisers kaiserliche Truppen sind hinfort um unter den Blicken der Barbaren den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwaffen unter Alkoholeinfluss auch am Hindukusch zu verteidigen, also oblieget es mir dem bürgerlichen Simpel zu erklären warum nur studierte Leut´ die echten Menschen sind!“

SPOILERALARM: Die folgende Liste ist kein Konzept für RTLs Qualitätsformat „Familien im Brennpunkt“ sondern ein kleiner Einblick in das Steckenpferd der ARD „Monitor“

Gesägt, tun getan, es wurde ein informativer Beitrag verfasst, der nicht ganz so informativ sein tat und wirklich alles beinhaltete was des rasenden Reporters Geschlechtsteil zum zucken bringt: dramatische Musik, verwackelte Bilder, pöse Waffen, Nazis, ein blonde Frau, ein wichtig aussehender Mann, noch mehr Nazis,  ein Polizei und ein fassungsloser Experte…

Was blieb übrig nachdem sich herausstellte, dass „Ersatzteile“ wie Lauf, Verschluss und andere Sachen die scheinbar nicht nur der Vater von Tim K. sondern auch jeder anständige Monitor-Redakteur in seiner Sockenschublade lagert, nicht in des gemeinen Volkes Wohnraum zu finden seien und auch später in den Diskussionen bei Facebook und im Monitor-Forum mehrfach die vermeintlich nicht vorhandenen Gesetzestexte sehr ausfühlich präsentiert wurden? Na was wohl: man unterstellte uns Ahnungslosigkeit, empörte sich darüber, dass man sich nicht in traditioneller deutscher Obrigkeitshörigkeitsmanier vor den Worten der allmächtigen Redaktion verneigte und wunderte sich darüber, dass man das als Waffenbesitzer nicht einfach so hinnimmt, denn wie es scheint geht man bei Monitor davon aus, dass Waffenbesitzer haltlose Hetze einfach zu fressen haben, denn wer eine Waffe besitzt gehört eben nur zum Untermenschenpack *ba dum tss* – bei so einem schlechten Schauspiel kommt einem die abgedroschenste Zote von Mario Barth noch wie der geistreichste Kommentar von Volker Pispers vor.

Jeder der die Waffensachkunde bestand weiß schon, dass die Behauptung von Monitor milde ausgedrückt Bullshit ist und wer zudem noch, wie ich, seit 18 Jahren Industriemechaniker Fachrichtung Geräte- und Feinwerktechnik ist, weiß erst recht, dass nicht jeder Hobbybastler mit dem Dremel ein ordnungsgemäß demilitarisiertes MG mit Zitat: „wenigen Handgriffen“ wieder in eine funktionstüchtige Kriegswaffe rückbauen kann. Sollten die Dekowaffen nicht den Vorschriften entsprechend demilitarisiert sein, vertoßen sie gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und in diesem Fall machte sich die Monitor-Redaktion beim Kauf dieser Gegenstände selbst strafbar. Ich erspare mir hier näher zu erläutern wie es um die gesetzlichen Bestimmugen steht, wer mit der Materie vertraut ist weiß was ich meine und wer sich nicht auskennt oder aus ideologischen Gründen überhaupt nicht wissen will wie es ist, weil das den Hass auf Waffenbesitzer bremsen würde, wird auch nach „gründlicher redaktioneller Überprüfung“ zu blöd sein es geistig zu verarbeiten.

Ein Redakteur der wie viele andere Journaillen nicht in der Lage ist Waffenschein und Waffenbesitzkarte zu unterscheiden, kann mir nicht erzählen, dass seine linksfaschistische Hetze die Waffenbesitzern einen latenten Hang zu Nazis unterstellt, objektive Berichterstattung sei und wenn man dann noch Notwehr mit Selbstjustiz in einen Topf wirft, ist klar wes hoplophoben Geistes dieses Kind ist. Da es solche Leute trotz den beispielhaft demagogischen und verabscheuungswürdigen Fehlschlägen eines Göbbels immer wieder schaffen den Beruf des Journalisten in der Beliebtheitsskala noch unter den Marker von Bettlern und Versicherungsvertretern sinken zu lassen, fragt man sich als von der Hetze Betroffener zurecht ob das konsequente Ignorieren des Pressekodex zur Quotensteigerung der Dekomokratie auf Dauer gut tut.

Wer Interesse an der ganzen Geschichte hat, kann gerne mal bei den folgenden Links nachschauen, da ist auch der besagte Bericht als Video zu finden 🙂

Monitor Facebook

Monitor Forum

Bericht über Dekonazis

Hier ist noch eine nicht satirische Zusammenfassung von ProLegal, auch dort wird noch einmal für Laien verständlich die gesetzliche Lage zur Demilitarisierung von Kriegswaffen erläutert: LINK

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s