School´s out for Bullshit oder: darüber lacht der Muezzin

In einer Grundschule im unterfränkischen Wombach wurde kürzlich unter Zuhilfenahme eines Radiosenders von Schülern einer vierten Klasse ein Brief an Obama verfasst, darin wird gefordert, dass doch endlich die bösen Waffen verboten werden sollen.

Es ist schon dreist genug, dass trotz der eigentlich eindeutigen Vorgabe an Lehrkräfte, sich mit persönlichen politischen Ansichten aus dem Unterricht fernzuhalten, trotzdem politisiert wird. Dass dies auch noch im Religionsunterricht begann, ist jedoch der Gipfel. Unsere Presse prangert pernament den Einfluss religiöser Fanatiker auf Regierungen in gewissen Ländern an, feiert jetzt aber die Aktion einer Schulleiterin Viertklässler als Marionetten für ein politisches Statement zu missbrauchen, wie die Neuentdeckung des Penicillins.

Dass man den Kindern erklärte, der 2. Verfassungszusatz sei noch aus der Zeit als es Sheriffs gab und dies in einer Zeit mit Polizei nichtmehr nötig sei, ist schlicht gelogen, denn mit Sheriffs hat das nichts zu tun. Das 2nd Amendment garantiert jedem Amerikaner das Recht Waffen zu besitzen um sich sich im Falle des Falles gegen eine unterdrückerische Regierung wehren zu können. Wenn das unserer Besserwisserjournaille, die gerne mit Staaten wie Norkdorea liebäugelt, nicht passt, ist das deren Problem, kann aber Amerika scheißegal sein, am deutschen Journalistenwesen konnte die Welt nur in den seltensten Fällen genesen und wir sollten uns auf das beschränken was wir wirklich gut können: Autos bauen, Kehrwoche, Anzeige wegen Ruhestörung und lachen (im Keller).

Nicht falsch verstehen: es mag durchaus sein, dass die Schulleiterin ehrenwerte Absichten hatte und die Schüler viele Fragen stellten – das ist ja auch alles in Ordnung, denn eine Schule ist schließlich da um Schülern Fragen zu beantworten. Dass jedoch die Presse involviert und aktiv Teil dieser Sache wurde, ist schon bedenklich und die politische Einflussnahme auf Viertklässer erst recht, denn wo zieht man die Grenzen? Wie hätte die Presse reagiert, wenn die Schulleiterin statt eines Waffenverbotes in Amerika die Ausweisung von „schmarotzenden Migranten“ gefordert hätte? Ich würde darauf wetten, dass die Presse in diesem Fall zurecht ihre Mitarbeit verweigert und die verantwortliche Person in der Luft zerrissen hätte. Es geht also nicht um die toten Kinder oder was auch immer, sondern nur um die Befriedigung niederer Triebe von Nobodyredakteuren, die sich mit so einer Aktion gleich doppelt belohnt fühlen: man kann sich öffentlich als belehrender Bessermensch feiern lassen und gleich dazu noch seinen Amerikahass propagieren – Geilomat, das ist als ob man auf Koks in einen Topf Viagra fällt und dann von Scotty in ein mit Nutten gefülltes Stadion gebeamt wird… Friedmann weiß was ich meine.

Die recht zweifelhafte Außenpolitik der amerikanischen Regierung ist ebenfalls kein Grund dem Volk die Waffen zu nehmen, denn es war nicht Deutschland das Amerika von den Nazis befreite, so verkehrt kann die Vorgehensweise von Burgerland also nicht sein und Demokratie herrscht dort schon seit gut 200 Jahren, also auch schon zu einer Zeit als Deutschland´s Dichter und Denker sich darauf beschränkten die Schaufenster von jüdischen Geschäften mit Hakenkreuzen zu besudeln und das Eigentum von vergasten Familien zu katalogisieren. Wenn die Dummheit anderer ein Grund wäre jemandem Eigentum zu entziehen, dann müsste man in Deutschland Papier verbieten, damit bornierte Hipster weniger Dreck in die Zeitungen drucken. Macht man aber auch nicht, denn eines zeigte uns die Geschichte der Menschheit ganz deutlich mit der abgewandelten Bud Spencer-Regel: es gibt immer einen der dümmer ist als du! Dagegen hilft kein Gesetz, nur eine vernünftige Schulbildung, aber das geht nur wenn man richtige Lehrer anstellt und die bekifften Hobbyaktivisten in den Wald zurücktreibt.

Wer glaubt, dass Gesetze und Verbote Gewaltverbrechen verhindern, der glaubt auch dass Hitler ein netter Mann war, weil er lachend mit einem Kind in Lederhose auf dem Schoß fotografiert wurde, oder Honecker die Mauer nur so lange stehen ließ, weil er Angst hatte, Kohl würde ihm die Ernte wegfressen.

Raptor Guns

Quellen sind wie immer bei Google zu finden, wir wollen doch nicht auf der faueln Haut liegen, ne? 😀

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3 Kommentare zu “School´s out for Bullshit oder: darüber lacht der Muezzin

  1. JanCux sagt:

    Da ich keinen Keller besitze,ist mir das Lachen schon lange vergangen 😦

  2. longcolt sagt:

    Was meinen Sie warum es den Schützen verboten ist früh mit den Kinder zum Achießen zu gehen? Da geht es nicht um den Schutz der Kinder. Es geht darum uns daran zu hindern Nachwuchsarbeit zu leisten!

    • Semper Fidelis sagt:

      Ich weiß, das ist eine ganz billige Nummer. Wenn man schon den Sport nicht verbieten kann, dann sorgt man dafür, dass die Beteiligten „freiwillig“ darauf verzichten. Würde man sowas mit Fußball machen, wäre Ärger vorprogrammiert… bin mal gespannt wann Rauchverbote in Stadien kommen, dann sehen auch mal am Schießsport Unbeteiligte, wie es sein kann, wenn einem Rot/Grün am Sack hängt.

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