Alle Jahre wieder: Schuldkult und Sensationsjournaille

Journaille

Für Galileo war der Bericht außergewöhnlich neutral, es wurde so gut es ging auf düstere Musik und Dummfloskeln wie „Waffennarr“ verzichtet.

Natürlich bekam Herr Schober mehr Redezeit und die illegalen Waffen wurden auch nur kleinlaut zugegeben, aber der Bericht hätte schlimmer ausfallen können.
Hey, wir sprechen hier über Galileo – die BILD des Fernsehens.
Ich schätze mal, dass die Petition gegen die Jäger-Doku Wellen schlug und deshalb auf den üblichen Hardcorebullshit verzichtet wurde.
Ob die genannten Zahlen stimmen, muss noch geklärt werden.

An so mancher Stelle erwähnt Herr Schober gerne, dass man ihn hassen würde.
Ich hasse Herrn Schober nicht, er tut mir vielmehr leid.
Ich empfehle diesem Mann dringend eine psychiatrische Behandlung. Das meine ich keineswegs böse, denn wer nach 5 Jahren immer noch nervlich so am Ende ist, hat schwere Störungen und Probleme die auch nicht verschwinden wenn alle Waffen der Welt verboten sind.
Ich lasse mir meinen Sport nicht verbieten, nur weil ein Bub in Schwaben gaga war und Schober nicht zum Psychologen will.

Ich war nach meinem Unfall selbst in einer psychischen Ausnahmesituation und kam irgendwann an dem Punkt an, an dem ich vor der Wahl stand: Aufgabe oder weitermachen.
Herr Schober hängt bis heute irgendwo dazwischen und scheint von Jahr zu Jahr mehr vom Hass auf eine gesichtslose Gruppe von Waffenbesitzern zerfressen zu sein.
Herr Schober hofft auf Erlösung durch seine Forderungen und erhob seine Tochter zu einem Symbol.
Ein toter Mensch ist aber weder Instrument noch Symbol sondern einfach nicht mehr da – es gibt keinerlei Sinn in irgendwessen Tod und die imaginäre Forderung einer verstorbenen Person zur Ersatzreligion zu erheben um einen Rachekreuzzug gegen Unbeteiligte zu starten ist im weitesten Sinne nicht anders als ein salonfähiger Amoklauf mit medialem Rückenwind.

Danke an David Schiller von ProLegal für die Nerven sich mit der Journaille herumzuärgern .

Herrn Schober wünsche ich Seelenfrieden und den bekommt er durch die konsequente Auseinandersetzung mit dem Geschehenen. Das mantrenartige Herunterbeten des Tatherganges und das Schreiben eines Buches sind nicht diese Auseinandersetzung, denn die findet in einem selbst statt, die kann keine Kamera filmen und auch kein Emotionstourist auf der Facebookseite des AAW mit Beifall anhimmeln.

Selbst Galileo sieht im AAW nicht viel mehr als eine tragische aber trotzdem recht exotische Seltenheit, die zwar in gewisser Hinsicht teils ehrenwerte Ziele verfolgen mag, jedoch immer nur eine Seltenheit bleiben wird, weil der Auslöser zur Gründung des AAW eben bei Weitem nicht so häufig vorkommt, wie es die semiprofessionellen Propagandisten des Fördervereines darzustellen vesuchen.

Das Projekt gegen Gewalt an Schulen mag bestimmt durchaus seine Berechtigung haben und vielleicht nützt es sogar manchmal was, aber mit ein bissle Eideidei und einem netten Onkel, der eine Geschichte erzählt, beeindruckt man vielleicht glühende Verehrer und obligatorische Allesabnicker des AAW, aber keine Teenager die Mitschülern die Fresse blutig treten und ein Video davon bei Youtube reinsetzen.

Mit masturbationsartigem Pseudoaktionismus unter tatkräftiger Unterstützung von emotionsgestörten Betroffenheitsjunkies löst man keine Probleme, man verdrängt sie nur und sorgt mit der vermeintlich geschaffenen Sicherheit selbst für die nächsten Opfer.

Puppentheater lässt Kinder sich wie Idioten fühlen und einer von vielen Auslösern ist eben auch die Tatsache, dass Heranwachsende gerne ernstgenommen werden wollen, dies aber oft nie erleben, weil man sie wie Kleinkinder verhätschelt.

Wer verantwortungslose Psychos züchtet, die jedwede Schuld auf faule Ausreden abwälzen können und für ihre Dreistigkeiten daheim noch ein Leckerli bekommen, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann wieder einer durchdreht und den Rausflug des Lieblingsstars bei DSDS mit einer Kettensäge und Brandsätzen in Mathe-LK kompensiert.

Gerne werden vom AAW sogenannte „Experten“ zitiert, die behaupten, ein Großkaliber sei wesentlich tödlicher als ein Kleinkaliber.

Sogar eine gefrorene Würstchenkette von Meica kann gefährlich sein, es kommt immer auf den Anwender an.

Man schafft keine Sicherheit durch Verbote, da sich Geisteskranke und Verbrecher ohnehin nicht daran halten und gesetzestreue Bürger auch in einem Panzer zum Einkaufen fahren können ohne Schaden anzurichten.

Die Mär vom Sicherheitsgewinn ist ein Instrument zum Stimmenfang für Politiker, die so tief gesunken sind, dass sie ihre Karriere mit Kinderkadavern pushen müssen um nicht auf dem Abstellgleis zu landen.

Man kann nicht auf der Basis seltenster Vorkommnisse den Alltag von vielen Bürgern einschränken, seien diese Vorkommnisse noch so tragisch.

Würde man die Forderungen des AAW auf andere Lebensbereiche ausweiten, gäbe es in Zukunft anlasslose Hausdurchsuchungen bei Muslimen in Berlin, weil diese schon öfter mal Passanten töteten – macht man aber selbstverständlich nicht, weil es absoluter Blödsinn ist wegen einer Handvoll Idioten den gesamten Rest zu gängeln.

Monatlich sterben 200-300 Menschen im Straßenverkehr, da verlangt auch keiner, dass man alle Kurven auspolstert oder pro Haushalt nur noch ein Fahrzeug besessen werden darf (Schlüssel im Tresor, damit Unbefugte keinen Zugriff darauf haben).

Überall nimmt die Gesellschaft tragische Ereignisse als gegeben hin, nur bei Waffenbesitzern bricht die große Hysterie aus, weil zwar viele ein Auto aber nur wenige eine Waffe besitzen und die technischen Abläufe höchstenfalls aus dem neuen Kinofilm mit Schwarzenegger oder Bruce Willis kennen.

Ist ja klar, dass da alle zicken wie die Jungfrau in der Hochzeitsnacht.

Alles völlig verständlich, aber statt die Bevölkerung aufzuklären, hocken rudelweise verhaltensgestörte Soziopathen in den Redaktionen, die sich daran aufgeilen endlich mal wieder ungestraft gegen eine Personengruppe hetzen zu können – nach Hexen und Juden darf jetzt der Waffenbesitzer öffentlich gekreuzigt werden und der Pöbel klatscht wie eh und je Beifall.

Herr Schober wird damit nie abschließen können, weil mindestens einmal jährlich die Medienmeute bei ihm klingelt und von ihm erwartet, dass er gefälligst mit Tränen in den Augen und einem nervösen Zucken im Mundwinkel etwas Trauriges in die Kamera sagt, damit der Pöbel sein tägliches Maß Horrorstory bekommt.
Herr Schober erlebt den Tod seiner Tochter jeden Tag für den Rest seines Lebens und daran tragen neben Tim Kretschmer und denen, die sein Leben so zur Hölle machten, dass er keinen anderen Ausweg als diese Tat sah, auch die Journaille und selbsternannte „Experten“ einen Großteil dazu bei, denn diese Leichenschänder sehen statt der Toten nur den Gewinn und werden Wunden nicht nur immer wieder neu aufreißen, sondern auch noch Salz hineinstreuen, damit der Geldfluss nie versiegen wird .
Noch während die Polizei Kretschmer suchte, boten Journalisten den unter Schock stehenden Schülern und Eltern Geld für Tagebücher und andere Gegenstände der Toten um die Berichterstattung noch reißender gestalten zu können  –  wer solche Rückgratlosigkeiten mit dem Verweis auf die Pressefreiheit bagatellisieren will, stellt sich in Sachen Geisteskrankheit mit dem Massenmörder auf eine Stufe.

Tragisch für die Opfer, lukrativ für Politik und Medien – der alljährliche Veitstanz an den Tatorten die keine sein müssten, wenn Kinder von sogenannten „Helikopter-Eltern“ nicht mit Neuroleptika, Antidepressiva oder Amphetaminen wie Ritalin zu Funktionsmenschen getrimmt würden und Schulhofschläger mit Konsequenzen statt lächerlichen Anscheinsstrafen wie „Aufsatz über Toleranz schreiben“ rechnen müssten.

Hier noch ein Link zu Galileos Bericht: http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/666-2-blickwinkel-waffenlobbyist-clip

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18 Kommentare zu “Alle Jahre wieder: Schuldkult und Sensationsjournaille

  1. Michael sagt:

    Das spricht einem so aus der Seele *____*

  2. […] Alle Jahre wieder: Schuldkult und Sensationsjournaille. […]

  3. JanCux sagt:

    Du hast es wie immer ohne schnörkelei auf den Punkt gebracht. Von mir *daumenhoch* !

  4. Danke! Ich feile seit Tagen an einem knackigen Kommentar rum. Kann ich mir jetzt sparen. Rebloggt!

  5. Steven Hüttel sagt:

    Danke! Sehr schöner Kommentar! Ich führe immer gern meinen Beruf als LKW- Fahrer an! Es gibt gestörte Fahrer, die berauscht von Drogen und Alcohol, ihren 40- Tonner auf unseren Strassen bewegen! Das Vernichtungspotential was da bewegt wird ist unglaublich! Selbst ein LKW- Fahrer, der sagen wir mal gerade eine Scheidung durchmacht, ist gefährlich wenn er sich hinter das Lenkrad setzt. Man stelle sich mal vor das so einer durchdreht und über einen Wochenmarkt brettert. Meist geht es aber „glimpflich“ ´zu und er Rast „nur“ in den Gegenverkehr! Sollte man jetzt alle LKWs verbieten?

  6. Joachim Brüggenwerth sagt:

    Inhaltlich ist der Kommentar aus meiner Sicht völlig richtig und ich bedanke mich dafür. Was das eigene Pathos und die Rittersyntax betrifft hätte ich mich etwas respektabler gegenüber den Angehörigen der Opfer dargestellt. Es ist völlig richtig erkannt, Herr Schober instrumentalisiert seine Trauer und seinen Schmerz über den gewaltsamen Tod seiner Tochter zu einer Kampagne gegen den legalen Waffenbesitz. Aber genauso gut müsste er konsequenterweise alle anderen Tötungsdelikte mit allen anderen Waffen und Nichtwaffen mit einbeziehen. Die isolierte Betrachtung auf das persönlich Geschehene ist zwar subjektiv nachvollziehbar aber objektiv trifft es das Problem nicht. Zugegeben, diese Waffe war nicht an dem für sie bestimmten Ort, nämlich im Tresor. Nur niemand kann mit Sicherheit behaupten, dass ein gestörter Geist wie Tim Kretschmer nicht früher oder später sich eines anderen Instruments bemächtigt hätte und eine ähnlich Tat damit verübt hätte. Ich bedauere Herrn Schober für das Geschehene sehr, aber sein Aktionismus wird nichts an dem ändern was er vorwurfsvoll als das Heilmittel gegen weitere Taten solcher Art erhebt.

    • Was den Pathos und die „Rittersyntax“ betrifft: das ist eben meine Art zu schreiben. Wer mich kennt, kommt damit klar und wer nicht damit klarkommt, wird eventuell aufhören mich zu lesen.

      Was den Respekt bezüglich der Angehörigen der Opfer betrifft, so sei gesagt, dass ich meine Erfahrungen mit dem AAW machte und diese Angehörigen viele Jahre Zeit hatten ihren Verlust zu verarbeiten.
      Wer jedoch statt Argumenten nur die Tränendrüse vorschiebt, muss damit rechnen, irgendwann bei der eigenen Kredibilität und dem Respekt seines Gegenüers Einbußen hinnehmen zu müssen, da ein Ereignis keinen Dauerfreibrief für jedweden Aktionismus bedeutet.
      Herr Schober erklärte unlängst vor laufender Kamera, dass ihn belastbare Daten nicht interessieren, er wolle vielmehr mit Emotionen die Zuhörer auf seine Seite ziehen.
      Sein Verlust in allen Ehren, aber das ist keine Art eine Debatte zu führen.
      Ich selbst sitze im Rollstuhl, missbrauche diesen Zustand aber nicht um andere mundtot zu machen, ich ziehe nur meine Schlüsse aus dem eigenen Verlust und vergleiche dieses dann mit ähnlichen Schicksalen um auf dieser Basis argumentieren zu können oder dies zumindest zu versuchen.
      Tim K gelangte an eine nicht vorschriftsgemäß gelagerte Schusswaffe. Das ist eine Ungeheuerlichkeit und sein Vater wurde dafür bestraft.
      Was aktuell mit ihm geschieht, konnte in anderen Bereichen der Gesellschaft beobachtet werden: der am Boden Liegende bekommt Fußtritte gegen den Kopf, weil die von der Situation angefixte Menge jetzt selbst Blut sehen will – so schnell kann es zu Gewalttaten kommen und deshalb sind auch die Anforderungen an den Waffenbesitz so hoch.
      Dennoch ist es dreist, dass Menschen mit einer praktisch nicht vorhandenen Impulskontrolle ihre eigenen Schwächen auf uns projizieren um damit ein Verbot rechtzufertigen – ein Kreisschluss ist keine Argumentation.

      Wo es menschelt, wird immer etwas passieren und ein Verbot von was auch immer wird das nicht ändern – ein utopischer Wunschtraum wird immer einer bleiben, denn Sozialromantik und andere ideologische Konstrukte sind so weit von der Realität entfernt wie ein Bericht der BILD über uns Waffenbesitzer.

    • Ulrich sagt:

      In dem Beitrag von Semper Fidelis
      ist nichts zu viel und nichts zu wenig. Es ist genau das was gesagt werden muss, jedes Wort! Ich habe nur einen einzigen Wunsch: Dass den Beitrag möglichst viele, viele lesen werden!!!!

  7. Johannes Fiolka sagt:

    Grundsätzlich ist dem Kommentar nichts mehr hinzuzufügen. Ein paar Gedanken will ich aber trotzdem äussern:

    Prolegal kämpft dafür, dass der legale Waffenbesitz nicht nur erhalten bleibt, sondern auch dass wieder jeder unbescholtene Bürger sich wieder bewaffnen darf, sofern er das möchte. Das heißt, dass im Waffengesetz der Bedürfnisgrundsatz ersatzlos gestrichen wird. Ein sehr dickes Brett. Im Augenblick sieht es aber danach nicht aus. Die Mainstream Medien durchgängig mit linker Schlagseite würden sofort einen Sturm der Entrüstung und der Psychose starten. Die Speerspitze der Entrüstung wären Hardy Schober und „Waffenexperte“ Roman Grafe.

    Gerade wegen letzt genannter müssen Jäger, Paintballer, Schützen und Waffensammler GEMEINSAM gegen die Verunglimpfungen von AAW und Medien hier namentlich ARD und ZDF dagegenhalten bzw. vorgehen. Bei den Schützen meine ich ALLE Schützen egal, was sie schießen, ob Feuer- oder Luftdruckwaffe, ob Bogen oder Armbrust, das spielt keine Rolle. Was bisher erlaubnisfrei erwerbbar ist, kann morgen schon verboten sein. Paintball war 2009 dicht davor.

  8. Lawman sagt:

    Gute klare Worte, aber auf „Waffen Online“ findet man es „einfach nur geschmacklos“. Ich kann es nicht fassen, statt einig zu sein und der Text enthält nicht eine Beleidigung ist man unter LWB auch noch empört ob der Wortwahl.
    Gutmenschen selbst unter LWB ich fasse es nicht !

    • „Waffen Online“ interessiert mich nicht.
      Die LWB können bis zu ihrem Untergang weiterhin den Kopf einziehen und sich gegenseitig an´s Messer liefern, oder sie können endlich aus ihrer Lethargie ausbrechen und sich gegen die haltlose Hetze wehren, die ihnen seit 40 Jahren um die Ohren gehauen wird.
      In den 70ern waren wir potentielle Lieferanten für die RAF, also für Linksextreme und jetzt, da die RAF-Ära beendet ist, will man uns in die Naziecke drängen oder generell Geisteskrankheit, Impotenz und Alkoholismus andichten.
      Wenn Waffen-Online, bzw. manche Forenmitglieder bei Waffen-Online das empörend finden, dass ich nicht kusche, wenn das AAW auf uns LWB eindrischt, ist das deren Problem.
      Es ist ohnehin schon ermüdend, wenn es nahezu unmöglich ist, Sportschützen, Jäger, Airsoftler, Paintballer, Sammler und was es da alles so geben möge, unter ein Dach zu bekommen, da nervt es einfach nur noch, wenn die Handvoll Leute, die sich nicht jede haltlose Anschuldigung bieten lassen, aus den eigenen Reihen angepisst werden, weil rückgratlose Heulsusen lieber auf die eigenen Leute einprügeln, als sich gegen die Hetze von Außen zu wehren.
      Da sich daran aber wahrscheinlich nie viel ändern wird, gehen mir diese Nasen, salopp formuliert, am Arsch vorbei – lass die Leute reden, die reden über jeden.

  9. JanCux sagt:

    Zitat :

    Ich kann mich noch gut daran erinnern. Wir vom CO2air.de Forum machten massiv Mobil und zeichneten solidarisch die Petition gegen ein Verbot. Und es kam wie kommen musste, die Paintballer „bedankten“ sich mit Bemerkungen wie :“ wir brauchen keine Schützenhilfe von den Luftikussen“, und es waren nicht Wenige die unseren Beistand ablehnten.
    Und so ist es noch heute. Die GK Schützen rümpfen die Nase über die KK Jünger, die Jäger belächeln die Sportschützen usw. Aber ist es den ein Wunder, wenn die Vorstände der Verbände im vorrauseilenden Gehorsam und aus angst ihren fetten Posten zu verlieren, der Politik und allgemeinen Mainstream beugend den eigenen Mitgliedern in den Rücken schießen ? Das schlimmste ist aber das Mitglied selber. Mit sehendem Auge in den Abgrund gehen war schon immer ein „Gütesiegel“ der Vereinsmeierei. Aber anscheinend tut selber (Nach)Denken höllisch weh, anders kann ich diese Art von „Selbstzerstörung“ nicht mehr verstehen. Ich verstehe auch nicht jeden Morgen aufzustehen und zu sehen wie die Salami jeden Tag etwas kleiner wird. Eine Wurst mag ja zwei Enden haben, für uns ALLE LWB`s wird am Tag X aber keines von den Zipfeln übrieg bleiben !

    Und bevor ich noch eine ganz dicken Hals bekomme, noch dieses :

    DIE GEFAHR KOMMT NICHT VON AUSSEN, SIE IST MITTEN UNTER UNS !

    MkG JanCux
    alias Leuchtturm (CO2air)

    • So sieht´s aus. Anscheinend geht es zuvielen Schwachköpfen in unseren Reihen noch zu gut, sonst würden sie nicht so verbissen auf gerade diejenigen einprügeln, die versuchen ihnen den Hals aus der Schlinge zu ziehen.
      Wer glaubt, irgendwie von den Grünen verschont zu werden, wenn er andere für vogelfrei erklärt, irrt sich. Die Grünen hassen uns alle und wenn sie einigen von uns Zugeständnise machen, dann nur um uns gegeneinander auszuspielen.

    • Johannes Fiolka sagt:

      Hallo JanCux,

      nicht umsonst habe ich geschrieben, dass Schützen, egal was sie schießen, zusammenhalten müssen. Ich bin selbst auch Jäger. Ich gehöre nicht der selbstherrlichen Fraktion an, die nach dem Motto lebt: „Das Gewehr trifft von alleine…“ Man hat ja an alles, was teuer genug war, gedacht (Prestige), nur an eines nicht: regelmäßiges Schießtraining mit der Waffe (Die üblichen Ausreden lass ich hier mal weg:( ). Dies kann man i.d.R. nur bei Schützenvereine, die über einen entsprechenden Stand (min. 7.500 Joule Kugelfang) verfügen, preiswert machen oder man löhnt irgendwo teuer Gebühren. Deshalb sind Hohn und Spott gegenüber Schützen seitens der Jäger fehl am Platz.

      Nur leider stößt man nicht immer als Jäger auf große Gegenliebe, wenn der Verband des Vereines in seiner Sportordnung jagdliches Schießen so gut wie nicht vorsieht hier namentlich der DSB mit seinen Landesverbänden. Ich kann nur hoffen, dass der LJV Bayern sich mit dem BSSB – bayerischer Landesverband des DSB – ins Benehmen setzt und hier den Jägern die Türen über ein Abkommen öffnet.

      Persönlich suche ich den Zusammenhalt zwischen Jäger und Schützen, es wäre toll, wenn es VIÈLE andere auch tun. Vielleicht sehen sich endlich die Verbandsfürsten genötigt von ihren hohen Rössern abzusteigen und ihrerseits und den Zusammenhalt nicht nur verbal suchen und wenn man nur eine Allianz mit einem einzigen Ziel bildet, weitere Verschärfungen im Waffenrecht zu unterbinden.

  10. doorgunner sagt:

    Hi, du schreibst mir (einem GK-Schützen, Jäger und THW-Sprengberechtigten) aus der Seele, auch wenn ich einige Formulierungen anders gesetzt hätte. Das hat nichts mit Gutmenschentum zu tun sondern vielmehr mit der Tatsache dass ich mich als Vater von 2 kleinen Kindern in den Schmerz hineinversetzen kann den die Eltern der Winnenden-Opfer ertragen mussten. Eltern übrigens, die im Gegensatz zu Schober und Mayer nicht mit jedem TV-Team am Grab ihrer Kinder stehen um systematisierte Trauer zur Schau zu stellen. Einen hast du übrigens in deinem Kommentar vergessen, einen der ekelerregendsten Leichenfledderern die sich im Anti-Waffen-Sumpf so richtig wohl fühlen; Roman „SportMordwaffen“ Grafe.Dazu ein persönliches Erlebnis: Ich war im Juli2012 in Karlsruhe dabei, als Grafe kurz nach der Bluttat mit 5 Toten bei einer Zwangsräumung versucht hat, sich am Tatort zu profilieren weil die Chance bestand es könne sich beim Täter um einen Sportschützen handeln. Das der Elsässer seine Waffen illegal aus Frankreich eingeführt hatte wurde entsprechend zurechtgeschwallt.

    • Grafe ist kalter Kaffee. Seit seine zusammengelogene Deutschlandkarte vom Gunboard aufgeschlüsselt wurde und so manches Schusswaffenopfer dann plötzlich durch andere Tatmittel sein Leben verlor, verlor Grafe sein letztes Fünkchen Glaubwürdigkeit.
      Vor ein paar Monaten konnte sein Kollege im TV auftreten und gackerte einem sichtlich belästigten Moderator das Ohr ab.
      Grafe ist das was man auf Facebook einen Troll nennt und genau so muss man dieses Subjekt behandeln: ignorieren.

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