Bauernopfer Mensch – Leaders never give a fuck

Aufgrund der aktuellen – meiner Meinung nach schon recht brisanten – politischen Lage hier ein kurzes Statement bezüglich der Kriegstreiberei und den Medien die offensichtlich wieder lauthals nach Blut kreischen und sei es auch nur der Auflage wegen:

In einem Krieg gibt es nur Verlierer, egal welche wohlbehüteten Luxustrottel welche Euphemismen dafür erfinden.

Die schlimmsten Säbelrassler sind in der Regel die, die als erste mit vollgepissten Hosen das Weite suchen, wenn genau der Krieg losbricht in den sie andere schickten.

Was alle Regime gemein haben, sind die treudummen Speichellecker unter den Jugendlichen, die für eine Handvoll saudummer und halbkluger Phrasen und Durchhalteparolen an jeden Scheißdreck glauben und dafür bis aufs Blut kämpfen: für den „Endsieg“, weil es „süß und ehrenvoll wäre fürs Vaterland zu sterben“, für den „real existierenden Sozialismus“, für die Energiewende oder für 3% mehr Fruchtfleischanteil in Dittmans Valensina.

Am Ende verreckt der Großteil von ihnen jämmerlich in den eigenen zerfetzten Eingeweiden liegend und nach ihrer Mutter schreiend irgendwo am Arsch der Welt und das nur damit Jahre später selbstherrliche Starbucksrebellen auf Twitter über Unisextoiletten debattieren können oder was auch immer in Zukunft der fetzigen Nachkriegswelt an verhaltensgestörten Pissflitschen so geboten werden möge.

Lernt die Menschheit was daraus?
Nope.
Alle paar Jahre das gleiche Trauerspiel, weil gewissenlose Hegemonen sich auf das triebgesteuerte Anerkennungsbedürfnis hormongefluteter Pickelfressen so sehr verlassen können wie Ballermanntouristen auf Schädelweh am morning after.

Würden Ideologen mehr masturbieren, müssten Politiker ihre Kriege selbst ausfechten und dann gäbe es keine mehr – entweder Politiker oder Kriege.

„Fuck you, i won´t do what ya tell me!“ – Zack de la Rocha

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3 Kommentare zu “Bauernopfer Mensch – Leaders never give a fuck

  1. JanCux sagt:

    Eine vortreffliche Analyse über einen evolutiontechnischen Gendefekt, der sich Mensch nennt. Leider ist es Mutter Natur bisher nicht gelungen dies zu korregieren….

    • Och – da mache ich mir keine Sorgen. Mutter Erde hat – über die Jahrmillionen gesehen – schon über 99% aller Spezies komplett ausgerottet und dann was neues angefangen. Wir sind weder so groß, noch so einflussreich, noch so wichtig wie „wir“ glauben.

      Ein Ausbruch eines Supervulkans (mindestens 24 Stück bekannt), ein dickerer Asteroid (bisher 6 bestätigte, weltumspannende Fälle, aktuell kann nur 5% der Hemisphäre überwacht werden), eine neue Eiszeit oder ein fieser kleiner Virus und die Menschen sind Geschichte.

      Mit genügend Abstand gesehen, ist die Menschheit eine sehr junge Erscheinung auf der Erdoberfläche, und sie wird auch genau so schnell und fast spurlos wieder verschwinden, wenn einer dieser Kataklysmen eintrifft.

      Die Zeit wird dafür sorgen. Man kann versuchen einigermaßen ökologisch zu leben um das eigene Gewissen zu beruhigen, aber letztendlich ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mutter Erde hat die Erde schon so oft gründlich überschwemmt, durchgeschüttelt und vergiftet, da kann der Mensch in seiner grandiosen Selbstüberschätzung gar nicht mithalten. Er kann sich selbst ausrotten – aber die Erde zerstören? Nein.

      Vom ZDF gib’s eine Doku „Katastrophen der Erdgeschichte“ – sehr zu empfehlen.

      • Stimmt, manche Probleme lösen sich von selbst 😀 der Mensch ist erdgeschichtlich betrachtet lediglich eine lästige Anomalie, die vermutlich genau so schnell verschwindet, wie sie auftauchte.

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