Schuld und Sühne

Israelkritik

 

Erbschuld ist Kollektivismus und dieser ist ein Element des Faschismus.
Kein Deutscher ist weder genetisch noch sonstwie prädisponiert, irgendeine Schuld zu verantworten, die dessen Vorfahren begingen.

Auch der Fingerzeig auf die Kreuzzüge ist unangebracht, denn während das Christentum zur Zivilisation fand, ist der radikale Islamismus bis heute davon überzeugt, dass Frauen noch unter Hunden stehen und lediglich als Handelsware und Objekt zur Triebbefriedigung dienlich sind.

Vergebung für oder gar Koexistenz mit Andersgläubigen oder Homosexuellen ist für fanatische Muslime so undenkbar wie der Verzehr von Schweinefleisch.

Deutschland steht durchaus als Mahnmal für die möglichen Exzesse einer Massenhysterie, jedoch ist dies nicht einzigartig, sondern lediglich eines vieler Phänomene von damals bis heute. Nicht einmal der industrialisierte Mord an Zivilisten fällt in dieses Schema, denn Hitler kupferte lediglich schon vorhandene Gulags der Stalinisten ab. Eine grenzüberschreitende Gefahr für Fanatismus und die daraus resultierende Beseitigung politischer, ideologischer oder religiöser Feindbilder ist somit sowohl evident als auch nicht für Deutschland einzigartig, was jedoch den Verbrechen des NS-Regimes nicht deren Schwere nimmt.

Trotz dieser ganzen Misere lernte es dieses Land im Laufe der Zeit, Probleme friedlich zu lösen, den letzten Anstoß bekam die Masse durch den Mauerfall, welcher zerrissene Familien und Freundesbanden wieder zu fügen vermochte.

In einer relativ langen Übergangsphase ab den 60ern kam eine Welle falsch interpretierter Toleranz und Obrigkeitshörigkeit, propagiert von Anhängern der längst verschwunden geglaubten Stalinisten, Leninisten und Marxisten, Trotzkisten, Kommunisten und Maoisten.
Diese öffneten Tür und Tor für neue Fanatiker und bagatellisieren deren Verbrechen mit den längst vergangenen Vergasungen von Juden. Interessanterweise stehen ausgerechnet die Juden heute im Fadenkreuz derer, die man mittels der Fingerzeige auf den Holocaust zu mittlerweile beinahe unantastbaren Ikonen konstruierte – der edle Wilde unter dem Schutzmantel des Onkel-Tom-Theorems als fleischgewordenes Paradoxon mehrerer Generationen, die in einem Wachkoma aus Ideologie und Autoaggression gefangen sind.

So kann es heute auch durchaus, zwar als Randerscheinung aber immerhin, vorkommen, dass vereinzelte Feministinnen radikale Muslime apologetisieren, wenn es der eigenen Ideologie dienlich ist, obwohl eben diese Feministinnen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesteinigt werden, sollten diese radikalen Muslime jemals eine Mehrheit bekommen. Eine Kausalverkettung von Burkas und freier Entfaltung weiblicher Lebensart ist einer der grotesken Auswüchse solcher Sturheit.

Zusammengefasst ist zu vermerken, dass es in keinster Weise tolerabel ist, dass gut 70 Jahre nach Beendigung des 3. Reiches gerade auf deutschem, bzw. europäischem Boden schon wieder Juden um ihr Leben fürchten müssen, weil fanatische Mörderbanden ihr Unwesen treiben – dies ist mit nichts zu entschuldigen, muss mit aller Härte bestraft und nicht nur mit pathetischen Phrasen geltungssüchtiger Politiker und Prominenter zerredet werden.

Mörder stoppt man nicht mit Worten, sondern mit Kugeln und Splitterbomben – klingt für Pseudopazifisten komisch, ist aber so.

Pazifismus bedeutet nicht die naive Flucht in eine demütige Opferrolle, sondern nur die konsequente Anwendung des Nichtaggressionsprinzips. Dies bedeutet, dass man andere in Ruhe lässt, aber jederzeit das Recht auf Notwehr und Nothilfe hat. Jene Rechte setzen das nötige Maß an Effektivität voraus und inhaltsleere Gemeinplätze gehören nicht dazu.

Die glaubwürdigste Art der Sühne, die Deutschland heutzutage den Überlebenden der Shoa und deren Nachkommen darbieten kann, ist die kategorische Ablehnung ausnahmslos aller, die Anno 2014 wieder Juden und generell der eigenen Glaubenswelt nicht entsprechende Menschen jagen, verletzen und ermorden. Ob diese Elemente nun zweifellos immer noch existierende Nazis, Kommunisten oder radikalisierte Muslime sind, spielt keine Rolle. Es soll das Credo gelten: Keine Toleranz für Intoleranz.

Abschließend will ich hier Heiner Geißlers nicht ganz unumstrittenes Zitat anbringen:
„Der Pazifismus der dreißiger Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem heutigen unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der dreißiger Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.“ – Heiner Geißler

Wer seine Schwerter zu Pflugscharen schmiedet, bestellt damit die Äcker derer, die dies nicht taten.

Eine romantisierte Opferhaltung, gepredigt von wolhstandstrunkenen Sektierern, trägt unmittelbare Mitschuld am Tod von Kindern, Frauen und Männern in den Händen Wahnsinniger, die nicht debattieren, sondern enthaupten.

Wer wegsieht, macht mit und wer nötige Hilfe verweigert, ist ein Mörder.

Es wäre einer modernen Zivilisation angemessen, die Hände zu benutzen, um sie einander in Freundschaft und Respekt zu reichen, statt sich damit gegenseitig die Häupter vom Rumpf zu trennen.

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2 Kommentare zu “Schuld und Sühne

  1. JanCux sagt:

    Wieder mal treffend das Problem unserer angeblichen Wertegemeinschaft auf den Punkt gebracht. Problemlösung wäre einfach, ist aber von unserer Polit-Elite nicht gewollt ! Wir Bürger, wir Wähler müssen endlich aufwachen, sonnst wird das Ganze zu einen Alptraum aus dem wir nicht mehr rauskommen…..

    VIRIBUS UNITIS !

  2. Schöner Rundumschlag. Danke!

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