Islamophobie? Jein.

„Man muss Fluggesellschaften nicht dafür loben, dass sie ihre Jumbojets oben halten können. Genauso wenig muss man Muslimen applaudieren, wenn sie sich an das Grundgesetz halten. Es ist schlichtweg eine Selbstverständlichkeit.“

Die Debatte über das Vermögen, sich an gesellschaftliche Reglements und soziales Miteinander zu halten, wurde die letzten 70 Jahre recht asymmetrisch zu Lasten der Deutschen geführt.

Man muss heutzutage auch keinem Deutschen mehr einen Orden dafür verleihen, dass er nicht sofort Zyklon B in eine Dusche kippt, sobald Juden zu Besuch kommen, denn die jüngeren Generationen halten sich größtenteils an die Spielregeln.

Extreme Ausreißer gibt es immer wieder mal in allen gesellschaftlichen Bereichen und dieses statistische Rauschen wird von fanatischen Gruppierungen auch gerne für Hetze instrumentalisiert, seien das nun ein paar Hitlerfans, die Jagd auf Ausländer machen oder fanatische Islamisten, die gerne den Djihad bis zur Pommesbude in Buxtehude bringen würden.

Andere Gruppierungen müssen wohl erst noch die Fähigkeit zur Selbstreflektion entwickeln oder ausbauen, denn die Bagatellisierung oder das Totschweigen von Straftaten aus dem eigenen Segment mögen eine Weile funktionieren, werden aber auf Dauer eine reibungslose Koexistenz gefähren und Konflikte schüren.

Wäre jedenfalls cool, wenn die Menschen anno 2014 langsam mal damit beginnen, sich weniger wie trotzige Kleinkinder zu verhalten.

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