Der deutsche Opferkult und seine Folgen

Kain und Abel.jpg

In Deutschland wird lieber halbherzig ein bizarrer Opferkult zelebriert, statt den Bürgern die Mittel für effektiven Selbstschutz zuzugestehen.

Während Gewaltverbrecher sich mit allerlei Equipment – vom einfachen Knüppel bis zum Vollautomaten – austoben wie sie lustig sind, bekommt der brave Untertan schon Ärger, wenn er zur falschen Zeit am falschen Ort ein Pfefferspray in der Tasche hat.

Das ist nicht mehr tragbar, denn wenn die Waffengegner schon mit „Solange nur ein Leben gerettet werden kann!“ argumentieren, sollten sie dabei bedenken, dass die Waffen seitens der Gewaltvebrecher bereits vorhanden sind und auch eingesetzt werden.

Es obliegt also nun der Opferseite zu wählen, ob man weiterhin wehrlos bleiben will oder zumindest die Chance auf mehr bekommt, als sich nur passiv exekutieren zu lassen.

ARD berichtet hier über die evidente Hilflosigkeit einer Regierung, die mit viel Pathos Zivilcourage verlangt aber im Falle dessen, dass sie vollzogen wird, nicht in der Lage ist, den Kollateralschäden angemessene Hilfe zukommen zu lassen – Bananenrepublik Verbotenland.

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3 Kommentare zu “Der deutsche Opferkult und seine Folgen

  1. alphachamber sagt:

    Volle Zustimmung. Wenn man sich die Gegenstände anschaut, die inzwischen kriminalisiert wurden – es ist Schwachsinn. Aber es bietet gute Gründe für Einschüchterungen und Verurteilungen. Ein Meter Schnur in der Tasche füllt da schnell den Tatbestand des Vorsatzes einer Erdrosselung.

  2. JanCux sagt:

    Wahre Worte Semper und alphachamper,

    doch gilt der Prophet im eigen Land nicht viel. Was passiert, wenn mündige Bürger gegen unverschämte und verlogene Politik und Medien aufbegehrt, sieht man ja seit Wochen (HoGeSa und PEGIDA). Da wird von Seiten der PC verunglimpft, beleidigt und die Nazikeule ausgepackt. Die Politik und ihre gekauften Speichellecker zeigen ihre wahre Fratze; und verteidigen ihren Futtertrog mit Klauen und Zähnen und sind sicherlich auch bereit über die Leichen Unschuldiger zu gehen…

    VIRIBUS UNITIS !

    • Man ändert andere indem man ihnen Alternativen vorlebt 🙂
      Ein beherztes „NEIN!“ zur rechten Zeit wirkt Wunder und wenn man Unrecht sieht, muss man kompromisslos dagegen vorgehen, statt es nur mit seinem Handy zu filmen.

      Einige von uns sind schon so, viele andere müssen es noch lernen – sie müssen erst die Schwelle zum Menschsein überschreiten, da sie aktuell noch die gehorsamen Befehlsempfänger sind, zu denen man sie über Jahre erzog – die Masse besteht nicht aus vernunftbegabten und empathiefähigen Menschen sondern aus sich selbst reproduzierenden Funktionsexistenzen, die für eine Pulle Fusel ihre Oma an den Gauleiter verpetzen würden

      HoGeSa und PEGIDA sind ein erster Anfang, wenn auch ein bedenklicher, da jetzt die Leute auf die Straße gehen, denen die letzten Jahre alles scheißegal war – sie sind mit dem neuen Potential das ihnen in die Hand gegeben wurde völlig überfordert. Trotzdem ist es ein Anfang.

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