Wenn Bürokraten versuchen zu denken

Was passiert, wenn Bürokraten die Langeweile des Sommerlochs nutzen, um Haarrisse im Gesetz mit dem Zementmischer zu fluten, ist im folgenden Artikel zu lesen:

http://www.all4shooters.com/de/Inhalte/Kultur/us-aussenministerium-plant-zensur-fuer-webseiten/

Mal davon abgesehen, dass die konsequente Ausfürung dieses Schwachsinns selbst die aufgeblasene Justiz der USA praktisch lahmlegen würde, weil sich alle nur noch mit vermeintlichen Netzkriminellen beschäftigen müssen, ist der ganze Vorschlag an Idiotie kaum zu überbieten, weil jeder User weltweit mit einem kostenlosen VPN-Tool (VPN=Virtual Private Network, eine Software zur Verschleierung, bzw, Vortäuschung einer anderen IP-Adresse) eventuelle Sperren sekundenschnell umgehen kann.

Wenn also ein Gesetz dieser Art verabschiedet würde, bedeutete dies, dass Personen mit lebenslanger Haft rechnen müssten, wenn sie sich nicht an eine gesetzliche Vorgabe halten, die zu knacken ein vierjähriges Kind in der Lage wäre.

Offensichtlich bestaunen Anno 2015 nicht nur völlig verblödete Bundestagsparasiten den Neulandmythos „Internetz“.

Das Gegenteil von „gut gemacht“ ist eben „gut gemeint“ und wenn Bürokraten aus Langeweile nach Lücken in der öffentlichen Sicherheit suchen, sollte man besser haute als morgen diesen Kopfleichen mit einem rostigen Löffel die Aorta kappen.

Wer permanent auf der Suche nach neuen Gängelungen im Namen des Kollektivs ist, meint es aber auch vielleicht gar nicht so gut und ist am Ende kein Idiot sondern gar ein eiskalt kalkulierender Faschist, der altbackenen Gesetzestobak aus der Klamottenkiste zu neuen Represalien verschwurbelt, weil die Gutmeinenden vor 40 Jahren nicht ahnten, dass sie nach nicht mal 2 Generationen von rückgratlosen Arschlöchern abgelöst werden, die jeden Gesetzestext so oft drehen und wenden, ihn verzerren und pervertieren, bis man praktisch jeden Bürger für Nichts in den Bau wandern lassen kann.

Immerhin: jeder Vorschlag muss in den USA eine gewisse Wartefrist verstreichen lassen, die es den Bürgern ermöglicht, Einspruch erheben zu können. Ich könnte aber jetzt schon darauf wetten, dass die einschlägig bekannten Medien widerspenstige Bürger mit den obligatorischen Phrasen (ewiggestrig, dumm, reaktionär, Waffennarren, Nazi, kleiner Penis) denunzieren werden.

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Ein Kommentar zu “Wenn Bürokraten versuchen zu denken

  1. JanCux sagt:

    Ich kann mich an Zeiten erinnern (wirklich!) da sind die Politiker noch vom Fach gewesen. So war der Landwirtschaftsminister noch auf einen
    Väterlichen Bauernhof aufgewachsen. Verteidigungsminister die als Offiziere mit den Soldaten im Dreck gelegen haben. Gesundheitsminister die jahrelang als praktizierende Ärzte tätig waren.
    Außenminister die vorher jahrelang im Ausland gelebt haben und Land und Leute Hautnah „erlebt“ haben usw.
    Und was haben wir Heute? Bzw. hatten wir in den letzten 30 Jahren?
    – Studienabbrecher
    – Steinewerfer
    – Linksextremisten Verteidiger
    – rechtskräftig verurteilte Straftäter
    – Doktortitel erschleichende Männlein und Weiblein
    – Schwule und Pädophile
    – zugekiffte und häckelnde Sandalenträger
    – Quotenweiber ohne Bezug zur Realität oder Befähigung
    – Minister nur nach alea iacta est = Koalitionsverhandlungen
    Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, wer möchte kann sie gerne ergänzen.

    Es ist seltsam, obwohl mir tagtäglich die mit zwangsgebühren finanzierten Medien die Rosarote Brille aufsetzen wollen,
    sehe ich nur Melone…..

    …ich hoffe der Leser weiß was ich meine.

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