Wenn die Buben zweimal klingeln

Tja, shit happens:

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/3054926

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8 Kommentare zu “Wenn die Buben zweimal klingeln

  1. Per sagt:

    Mich wundert ein wenig, warum sich die Presse zu diesen Vorkommnissen relativ ruhig verhält. Schon der ähnliche Fall in Hannover hat keine größere Wellen geschlagen. Wenn ich das nicht bei Katja auf dem Blog gelesen hätte, hätte ich’s wahrscheinlich nie mitbekommen.
    In manchen Artikeln wird immerhin leise und leicht beleidigt angemerkt, dass der Staatsanwalt „…zurzeit keine Voraussetzung für die Beantragung eines Haftbefehls…“ sieht. Klasse!

    Womöglich will man die Leute nicht auf den Gedanken bringen, sie könnten sich ja eigentlich auch mal mit der legalen Waffe verteidigen, wenn ihr Leben in Gefahr ist.
    Die Einlassung der „WELT“ (http://www.welt.de/regionales/hamburg/article142977923/Hausbewohner-erschiesst-mutmasslichen-Einbrecher.html) „Wenn der Hauseigentümer Waffe und Munition gemäß dem neuen Waffengesetz getrennt und verschlossen voneinander aufbewahrte, wie konnte er dann so schnell an eine geladene Waffe gelangen?“ ist wie wir Waffenkundige wissen natürlich ein Schmarren. Zu Hause könnte man ja rein rechtlich mit der durchgeladenen Waffe im Holster am Gartenzaun auf und ab stolzieren, wenn man das denn wollte.

    Und natürlich auch mal wieder das: „Scheinbar wird aber noch untersucht, ob der 63-Jährige in Besitz eines gültigen Waffenscheins ist.“ Haha! Mal vom „Waffenschein“ abgesehen ist man sich noch nicht so ganz sicher, ob es sich hier nicht sogar um eine illegale Waffe handelt, was eine weitere Berichterstattung natürlich sofort obsolet machen würde.

    Bin auf jeden Fall sehr gespannt, was da draus wird…

    • Der legendäre Waffenschein ist immer wieder einen Lacher wert, ebenso der Mythos mit der Aufbewahrung, wobei man es Redakteuren ohne Sachkunde aber eigentlich auch nicht übelnehmen darf, dass sie über dieses Detail nicht Bescheid wissen.

      • Den Unterschied zwischen WBK und Waffenschein müssten die Journalisten allmählich aber kennen. Wir haben es ihnen über die Jahre immer wieder geduldig erklärt. Andererseits erwarte ich nicht, daß die Schreiberlinge sich die Leserbriefe wirklich zu Herzen nehmen, wenn sie sie überhaupt lesen.

      • Ich schätze, dass „Waffenschein“ sich für den Ottonormalverbraucher martialischer anhört und die Allgemeinheit diesen Terminus aus Krimis gewohnt ist.
        „Waffenbesitzkarte“ hört sich eher nach Briefmarkemsammeln im Schrebergarten an und ist wahrscheinlich nicht reißerisch genug um damit emotionalen Sensationalismus zu betreiben.

        Die einfachtste und damit auch wahrscheinlichste Möglichkeit ist aber immer nich die, dass Journalisten oft ignorante Kotzbrocken sind, die sich beleidigt fühlen, wenn man sie belehrt – das verbissene Beharren auf dem Waffenschein ist also vielleicht nur eine Trotzreaktion, weil die Püppis es nicht ertragen, dass der dumme Pöbel mehr Fachwissen hat als die Tintengötter.

  2. Wenn sich keine neuen Gesichtspunkte ergeben, dann ist das ein klarer Fall von Notwehr.

    • Absolut. Wenn zwei Fremde meine Tür eintreten, ist das unumstritten ein gegenwärtiger Angriff und selbstverständlich darf dieser mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln abgewehrt werden.

  3. JanCux sagt:

    …und wieder hat das hochgelobte und Millionengrab Zentrale-Waffen-Register gezeigt, wie wichtig dieser Irrsinn für die innere Sicherheit Deutschlands ist. (Ironie aus!)

    Ich hoffe das alle „Experten“ und Politiker, die diesen Schwachsinn gegen jeden Sinn und Verstand ausgeheckt haben, werden sich an den Scherbenhaufen, den der ZWR letztendlich ist, ihre klebrigen Finger bist auf die Knochen aufschneiden um ihre Blutspur zielgerecht verfolgen zu können und sie dann in Nürnberg 2.0 aburteilen zu können!

    Der Jüngste Tag wird kommen, es ist nur noch die Frage: WANN!

    • Laut den damaligen Behauptungen, müsste es ja heute in Sekundenschnelle möglich sein, den Status einer Waffe zu überprüfen. Stattdessen wird nach wie vor mit diffusen Mutmaßungen herumspekuliert, als ob das ganze Sytem immer noch der selbe chaotische Karteikastenbklödsinn wäre, der Anno Tobak etabliert wurde.

      Das liegt auch daran, dass es für beinahe jede Waffe und Munition mindestrens 2-3 verschiedene Bezeichnungen gibt, weil man die Karteileichen und nie korrigierten Fehler unkontrolliert übernahm.

      Umterm Strich ist das ZWR nur eine elektronsche Zusammenfassung mehrerer Jahrzehnte Inkompetenz und Bullshitbürokratie – das damit verplemperte Geld wäre bei der Polizei besser investiert gewesen.

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