Quo vadis, Österreich?

„Die Entwaffnung mit dem Amtsarzt

Eine neue Mode bei unseren Waffenbehörden: Man schickt die Leute zum Amtsarzt und läßt ihnen dort mittels zweifelhafter Gutachten die Waffendokumente wegnehmen. Die Amtsärzte spielen willig mit. So ein Gutachten ist ja bald fabriziert und die WBK oder der Waffenpaß ist dann weg. Keine Verläßlichkeit mehr, erhärtet durch ein (amts)ärztliches Gutachten.

So läuft es meine Herrschaften. Wie geschmiert. Das ist von ganz oben angeschafft, also vom Ministerium, wahrscheinlich direkt von der Ministerin. Daran gibt es keinen Zweifel, weil das keine Einzelfälle sind sondern eine ganz klare, heimtückische Entwaffnungsstrategie.

Zwei Beispiele mögen das zeigen:

Erster Fall:
Ein Jäger beantragt einen EU-Feuerwaffenpaß. Er holt ihn persönlich ab und da fällt einer besonders aufmerksamen (oder entsprechend geschulten) Beamtin auf, daß der Jäger mit der Hand zittert. Vorladung beim Amtsarzt, der (in diesem Fall die Amtsärztin) eine Parkinson-Erkrankung diagnostiziert. Kann die Verläßlichkeit natürlich nicht beeinträchtigen, vielleicht trifft der Betreffende etwas schlechter, aber Gefahr ist er keineswegs. Dennoch: die WBK wird entzogen. Ein Beschwerdeverfahren läuft, ist aber noch nicht beendet.

Zweiter Fall:
Jemand (eine WBK hat er) beantragt einen Waffenpaß. Aussichtslos in der heutigen Zeit. Aber dieser Antrag wird zum Anlaß genommen, den Antragsteller zum Amtsarzt zu schicken. Und der bestätigt brav, die Verläßlichkeit des Betreffenden wäre nicht mehr gegeben, er wäre alt und schwach. Zu alt und zu schwach für den Amtsarzt. Auch hier – weg mit der WBK und natürlich wird der Waffenpaß außerdem verweigert. Auch hier läuft ein Beschwerdeverfahren.

Beides ist in Wien passiert, wo man anscheinend besonders darum bemüht ist, so viele legale Waffen wie möglich einzuziehen. Ob es dafür eine Abschußprämie gibt, weiß ich nicht.

Wie wir aber wissen, ist es ja in Wien ganz besonders sicher. Und besonders nahe beim Ministerium ist man auch. Vielleicht muß man nicht einmal telefonieren. Was die Politik möchte, erahnt man bei dieser Waffenbehörde sofort. Recht sensibel die braven Beamten dort.

P.S.: Wie es laufen wird, wenn erst die von der EU geplante 5jährige Überprüfungsfrist für Waffenbesitzer kommt, kann man sich ausmalen. Innerhalb der Frist kann ganz Österreich bequem entwaffnet werden. Die Amtsärzte warten schon. Und registriert ist ja bereits alles. Zum Abholen auf Knopfdruck bereit.“ – Dr. Georg Zakrajsek

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