Gedanken zu den Worten Gantzers

In einer weiter unten bereits erwähnten Debatte äußerte ein Professor Gantzer, seines Zeichens Landtagsabeordneter der SPD Bayern, vor laufender Kamera, er hätte durch einen Blick ins NWR festgestellt, dass sein Kollege Flierl eine WBK hätte. Auf diesen Sachverhalt angeschrieben und dem Vorwurf des Amtsmissbrauches ausgesetzt, kam das im Link einzusehende Antwortschreiben und dieses beantworte ich nun hiermit:

 

1. „Jedem Teilnehmer an der Parlamentssitzung war klar ersichtlich, dass meine mit einem deutlichen Augenzwinkern vorgetragene Bemerkung nicht ernst gemeint war.“

Mit dem Augenzwinkern ist das so eine Sache, denn wer zu oft mit den Augen zwinkert, wird schnell nur noch als Spaßvogel wahrgenommen.
Eine politische Debatte sollte nicht zur Clownsnummer degradiert werden, denn Sie wurden nicht wegen Ihrer humoresken Ader gewählt.

2. „Das ergibt sich auch eindeutig daraus, dass der angeblich Betroffene, mein geschätzter Landtagskollege Flierl, der ja bei der Bemerkung mir gegenüber saß, sich bis heute nicht bei mir beschwert hat oder gar einen Strafantrag gestellt hat. Herr Flierl ist Rechtsanwalt.“

Kann aber auch daran liegen, dass Herr Flierl mit ein wenig mehr Würde auf diese Dreistigkeit reagierte und die Größe besaß, nicht auf jedes Gemütswehwehchen der Opposition mit einer Anzeige oder theatralischen Drohgebärden zu antworten.
Da Sie diesen dann auch noch mit peinlicher Schulmeisterei nötigten, indem Sie ihm erklärten, was man in Verbotenland nicht sagen darf, wenn es die Unaussprechlichen der Opposition schon in ähnlicher Form äußerten, scheint Herr Flierl wohl weitaus weniger von Ihnen geschätzt, als Sie zu behaupten wagen, Sie Schelm.

3. „Gegner (und das sind schon solche, die für klare Waffengesetze eintreten) werden verleumdet, bedroht, in Misskredit gebracht so wie im Artikel von Waffenlobbyist Schieferdecker.“

Interessant hierbei ist, dass Sie selbst doch versuchten Oppositionelle mundtot zu machen, indem Sie diese mit der AfD verglichen, nur weil diese zu ähnlichen Ergebnissen kamen. Bei einer Sitzung erwarte ich kompetente Dialoge auf der Basis belastbarer Daten und keinen zickigen Possenreißer, der mit seinen vermeintlichen Privilegien protzt und dann noch anderen Waffenbesitzern mit einer Zuverlässigkeitsprüfung droht, weil diese anderer Meinung sind. Das ist der stereotypische Habitus eines angeberischen Pubertierenden, aber nicht der des Professors, der Sie zumindest auf dem Papier noch zu sein scheinen.
Davon abgesehen, dass die AfD nach wie vor eine demokratisch legitimierte Partei ist und Sie, mit der angedeuteten Verkausalisierung dieser mit dem NS-Regime, Ihre Abscheu gegenüber der Demokratie als solcher andeuten, ist es schlicht unreif, mit kindischen Vergleichen dieser Art ein solch erstes Thema abzufertigen.
Wie wäre es denn damit: Heinrich Himmler sagte einst, dass Waffenbesitz für Zivilisten gänzlich unnötig wäre und wer Waffen wolle, sich den Verbänden von SA oder SS anschließen solle. Sie sehen also, dass auch damals schon Politiker für klare Waffengesetze plädierten, was dieser Sache nicht zwingend Legitimität, Plausibilität oder Nähe zum Rechtsstaat verlieh.
Sind Sie nun auch so eine Art Halbnazi, weil Sie zumindest in Teilen für ein Verbot plädieren und gleichzeitig pathetisch auf Ihre Tätigkeit als Oberst d. R. verweisen? Natürlich ist dem nicht so, aber Sie sehen, wie schnell man mit dümmlichen Whataboutisms auf die Fresse fällt, wenn man selbst genau das betreibt, was man den anderen so selbstherrlich vorwirft.
Eine Aussage ist ja nicht per se falsch, nur weil sie von der AfD kommt. Wenn die AfD vermerkt, dass die Erde keine Scheibe ist, ist diese Aussage ja nicht weniger korrekt, nur weil eine Petry oder eine von Storch sie äußert.
Einfach nur aus Prinzip dagegen sein, nur weil es die anderen sagen, ist infantil und eines Amtsträgers nicht würdig – Sie sind ein Professor im besten Alter und kein Dreijähriger, der nicht zum Kindergeburtstag kommt, weil der blöde Michel auch da ist.
Und wo bitteschön wurden Sie von der GRA bedroht? Mich deucht, Sie reden wirr.
In Ihrer Partei, wie bei Grünen und Linken, ist ohnehin zu erkennen, dass die eigenen Positionen stets „Zeichen setzen“ sollen, man wähnt sie „mahnend“ oder „aufklärend“, während die selben Punkte bei Oppositionellen als „Hetze“ oder „geistige Brandstiftung“ abgewatscht werden.
Ein solches Stilmittel basiert auf dem Leitsatz „Der Zweck heiligt die Mittel“ und ist das Credo der Machiavellisten, trägt also faschistoide und totalitäre Grundzüge, denn es suggeriert eine genetisch prädisponierte Schlechtigkeit der Menschen und die deshalb nicht erforderliche Bindung der Hegemonen an Moral und Sitte zur scheinbaren Wahrung der Ordnung. Ob dies mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung konform ist, mag ich bezweifeln.

4. „Die Reaktion der GRA ist typisch für Waffenlobbyisten, so wie ich es auch aus den USA bezüglich der National Rifle Association kenne.“

Ihre Reaktion ist typisch für denkfaule Politiker, die sich auf das Rezitieren vorgekauter Lobbyistenphrasen von Nichtregierungsorganisationen wie IANSA spezialisierten.
IANSA alleine hat 500 Millionen Mitglieder aus 800 Organisationen in 120 Ländern und lässt somit jede Waffenlobby wie das Grillfest einer Kita wirken. Sie sollten sich also gelegentlich eingehender mit der Frage beschäftigen, wer da für sie denkt und argumentiert, bevor Sie den Opfern Ihrer Regulierungsmanie Lobbyhörigkeit vorwerfen.
Die deutsche Waffenlobby sind Konzerne wie Krauss-Maffei, Oerlikon oder Rheinmetall. Die machen im Auftrag Ihresgleichen Milliardengewinne und denen sind wir kleinen Sportschützen und Jäger scheißegal.
Die Lobby sind in diesem Fall also Sie selbst und Sie können Interessenvertretern von Bürgern schwerlich vorwerfen, dass sie sich dagegen wehren, wenn man sie permanent für die Verbrechen der Kollateralschäden deutscher Außenpolitik zur Rechenschaft ziehen will.
Das sollte selbst mit nur rudimentär vorhandenem Logikverständnis ersichtlich sein.

4. „- In der letzten Neujahrsnacht wird von einem Mitglied eines Schützenvereins die 11jährige Janina erschossen. – Und im Allgäu erschießt ein Sportschütze seinen Sohn und verletzt einen Verwandten. Dazu aber nur Schweigen der GRA bzw. keinerlei Vorschläge zur Verhinderung solcher Taten.“

Dazu schwieg die GRA nicht, das übersehen lediglich Ideologen, die in ihrer Selektivwahrnehmung alles ignorieren, was nicht in die aktuelle Agenda zu passen scheint.
Verhindern lassen sich Beziehungstaten und Wahnsinn nicht, seltene Einzelfälle sind aber trotz ihrer Tragik auch kein Grund für die Gängelung von Millionen unbescholtener Bürger. Einzelfälle als treibende Kraft für politischen Aktionismus erwecken schnell den schalen Beigeschmack eines Reichstagsbrandes.
Ich sitze aufgrund des Fahrfehlers eines anderen Verkehrsteilnehmers im Rollstuhl und kann somit mehr als Sie einen irreversiblen Verlust nachvollziehen. Dennoch würde ich nicht die Chuzpe besitzen, Ihnen als völlig Unbeteiligtem eine Mitverantwortung anzulasten und deshalb an Ihrer Fahrtauglichkeit zu zweifeln.
Genau diesen Fehler begehen Sie aber durch den – zwar halbwegs eloquent kaschierten, aber dennoch unmissverständlich geäußerten – Generalverdacht gegen Legalwaffenbesitzer.

Die Beispiele Japan und England zeigen, dass Verbote sinnlos oder sogar kontraproduktiv sind.
In Japan gibt es zwar keine nennenswerte Gewalt mit Schusswaffen, aber dennoch eine erhebliche Suizidrate und andere Gewaltdelikte, die nicht weniger tragisch sind, nur weil das Tatmittel keine Feuerwaffe war – das Tatmittel spielt keine Rolle, wenn die Tat fest eingeplant ist oder die Täter entschlossen vorgehen.
In England sank nach einem Verbot für Kurzwaffen zwar signifikant die Suizidrate mit Schusswaffen, die Gesamtzahl der Suizide hingegen blieb nahezu unverändert. Zudem stieg die Gesamtkriminalität anfangs  um 400% und fiel im Laufe der Zeit auf 200% im Vergleich zur Zeit vor der Prohibition, ist de facto also immer noch doppelt so hoch wie damals.
Dagegen fiel in Chicago die Kriminalität um 20% seit der Polizeipräsident das verdeckte Tragen von Feuerwaffen wieder erlaubte, und das obwohl keiner wirklich Waffen kaufte – das Abschreckungspotential reichte völlig, weil die Kriminellen nun in der Gewissheit lebten, nicht mehr auf potentiell wehrlose Opfer zu treffen. Sie können auch Experten der Polizei befragen und diese werden Sie explizit darauf hinweisen, dass privater Waffenbesitz allgemein in Deutschland für die Polizeiliche Kriminalstatistik völlig irrelevant ist. Das bagatellisiert nicht die überaus tragischen Einzelfälle, die hin und wieder geschehen, diese lassen sich aber auch durch kein wie auch immer umgesetztes Verbot verhindern.
Wer mit instrumentalisierten Einzeltaten Verbote durchzuboxen versucht, besitzt keine Risikokompetenz und sollte sich damit auch aus einer Debatte heraushalten, da es ihm anscheinend an erforderlicher Reife und Qualifikation für den gesitteten Dialog mangelt

5. „Dabei zeigen unsere Zahlen im Vergleich zu den in den USA im relativen (im absoluten sowieso) Bereich auf, welchen Erfolg unsere Waffengesetze haben.“

Das ist ein Trugschluss, denn angesichts der von der Polizei grob geschätzten Zahl von 20-40 Millionen illegalen Schusswaffen in Deutschland und deren trotzdem im Promillebereich liegenden Anteil bei Verbrechen, ist davon auszugehen, dass in Deutschland selbst die Besitzer illegaler Waffen erstaunlich gesetzestreu sind.
Wären die Besitzer illegaler Waffen zu dem entschlossen, was Sie allen Waffenbesitzern generell unterstellen, würde in Deutschland ein blutiger Bürgerkrieg herrschen.
Ist aber nicht so, also sind entweder die Verbrecher defekt oder Ihre These ist kacke.

Die inflationär zitierten 30.000 Toten in den USA mögen zwar als absolute Zahl zutreffen, aber der aufmerksame Leser weiß ja bereits, dass nur Stümper, Amateure oder Scharlatane mit absoluten Zahlen argumentieren und der ewige Erbfeind nationaler und internationaler Sozialisten kann eben auch nicht permanent als Buhmann herhalten, denn das wird irgendwann lästig oder langweilig.
Diese 30.000 Toten lassen sich in verschiedene Segmente aufschlüsseln und man wird am Ende feststellen, dass von der hohen Zahl lediglich ca. 8000 Tote durch unsachgemäße Anwendung oder Missbrauch legaler Waffen übrig bleiben. Dass dies durch Schulungen oder die konsequente Einhaltung simpler Sicherheitsregeln noch reduziert werden kann, bestreitet bei der GRA keiner.
Der überwiegende Teil der Verbrechen mit Feuerwaffen wird in den USA übrigens mit illegalen Feuerwaffen in den Regionen mit den strengsten Waffengesetzen verübt – sagenhaft, diese Verbote, nicht wahr?
Herrje, es scheint beinahe so, als ob Drogengangs und Massenmörder gegen das Gesetz verstoßen würden und die Verbote nur die potentiellen Opfer entwaffnen.
Dennoch sind die USA für eine deutsche Gesetzgebung irrelevant, denn eine Grundregel der Argumentation ist auch, dass man im eigenen Land bleiben soll – Sie können nicht Äpfel mit Starkstromsicherungen vergleichen um ein Verbot für Fahrradklingeln zu begründen. Als Professor fiel Ihnen dieser stilistische Fauxpas inzwischen sicherlich auf, Sie sind ja kein Troglodyt, nicht wahr?

„Es mag zynisch klingen, aber man muss in der Lage sein, die Zahlen von möglichen Toten, Verletzten oder Kranken mit dem Aufwand in Beziehung zu setzen, mit dem sie verhindert werden können.“

Das sagt Professor Gerd Gigerenzer, also ein Kollege Ihres Kalibers, zu dieser Thematik.

Mord ist bereits verboten und die Präsenz von Schusswaffen macht aus einem Durchschnittsbürger noch keinen Mörder. In Deutschland besitzen ca. 2 Millionen Bürger ca. 5,5 Millionen Schusswaffen und mehrere Milliarden Schuss Munition. Hinzu kommen geschätzte 20-40 Millionen illegale Schusswaffen in Händen einer nicht schätzbaren Personengruppe. Wären Schusswaffen in Deutschland ein Problem, hätten bereits alle davon erfahren und die Debatte würde sich nicht nur auf einen kleinen Kreise bornierter Ideologen und den Opfern derer manischer Verbotsagenda beschränken. Weder lassen sich nach deutschen Standards gefertigte Schreckschusswaffen in Vollautomaten umbauen, noch sind Selbstlader statistisch relevant. Wer anderes behauptet, kennt entweder nicht alle Fakten oder lügt bewusst. Ich will weder halbschlaue Politiker noch Lügner in einem Amt sehen.
Der illegale Handel im Darknet, geschützt durch ein überragend sicheres Verschlüsselungssystem und die Bezahlung per Bitcoin oder anderen virtuellen Währungen, ist selbst für Geheimdienste, die auf „schmutzige Tricks“ zurückgreifen, technisch nicht erreichbar und wenn mal ein Händer auffliegt, wird er durch 5 neue erstzt. Das ist die Mechanik des Schwarzmarktes, gegen den Regierungen schon seit Jarhunderten erfolglos ankämpfen – auch schon bevor es das Darknet gab.
Zu fordern, dieses System „stärker zu kontrollieren“ suggeriert ja, dass bereits eine Kontrolle stattfände – Sie alter Scherzkeks sollen doch keine Witze zu einem solch ernsten Thema machen 😉
Die Bundesregierung wird das Darknet, welches über das Verschlüsselungssystem TOR geschützt wird, ebenso wenig knacken wie die Geheimdienste irgendwelcher Länder, die Aktivisten schon mal foltern und hinrichten. Diese Aktivisten nutzen ebenfalls dieses System um brisante Daten aus vermeintlich von der Außenwelt abgeschnittenen Diktaturen zu schmuggeln. Das klappt hervorragend und Persönlichkeiten wie Julien Assange und andere Experten werden einen Teufel tun, dieses System bourgeoisen Latenztotalitären zugänglich zu machen, damit diese ihren Traum der schleichenden Totalentwaffnunug leben können – nichts anderes sind die immer wieder aufs Neue gestellten Forderungen  nach einem Kompromiss hier und einer Neuregelung da.
Wie sind nicht die Idioten für die Sie uns womöglich halten, mein Freund, wir wissen wie Salamitaktik geht. Das Internet und die Vernetzung sozialer Kommunikationsplattformen hat Ihre Generation offensichtlich schon vor 20 Jahren mit Vollgas überholt und dass Sie das Darknet mit Plattformen wie eGun zu verwechseln scheinen, ist schon eine beschämende Farce, die auf eine, zumindest in dieser Hinsicht, über die Maße ausgeprägte Naivität schließen lässt.

Mit all den Forderungen nach Verboten entmündigt dieses Hegemonialwesen die Bürger und degradiert diese propagandistisch zu triebgesteuerten Verbrechern, die jede sich bietende Gelegenheit für Mord, Raub und Vergewaltigung zu nutzen scheinen, bis am Wahltag eben diese Monster wie durch Magie zu kompetenten Experten mutieren, die mittels einiger Kreuze auf Papier in der Lage sind, die Créme de la Créme dieses Landes in ein Parlament zu wählen.
Das klingt noch absurder als jedes Märchen der Gebrüder Grimm, aber so fühlt man sich verstanden, wenn man Redner von SPD, Grünen oder anderen Parteien hört – Personen, die oft aus dem Elternhaus über die Schule direkt in die Partei diffundierten und dort im Laufe der Jahre jedweden Bezug zur Realität verloren.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Hummel, aktiver Sportschütze ohne akademischenTitel, Fußgänger a.D.

 

 

Advertisements

15 Kommentare zu “Gedanken zu den Worten Gantzers

  1. JanCux sagt:

    Dirk, DANKE !

  2. Stefan sagt:

    Grundgütiger. Ein nahtloser Übergang von feiner Klinge zu Cruise Missile und zurück. Meine Hochachtung.

  3. Siggi sagt:

    Moin Dirk
    Vielen Dank
    TOPP
    Darf ich mir das ausdrucken und verteilen

  4. Siegfried sagt:

    Moin Dirk
    Das einfach TOPP
    Ich möchte keinen Pimmelkrebs
    darf ich mir das Ausdrucken

  5. Jens sagt:

    Worte können zu schärfsten Waffe werden. Es freut mich, wenn ich lese, wie schön Du unsere reiche Muttersprache verwendest, es tröstet mich bei der heutigen RTL und Pro7 Verdummung. Besten Dank Dirk

  6. brunowinkler sagt:

    Hallo Dirk,
    super Artikel, präzise Argumente, weiter so!

  7. Hallo Dirk, richtig gut geschrieben. Chapeau!
    Du solltest öfter mal so gestyled in die Tastatur greifen …

  8. Rainer sagt:

    Jaaaa, genau so gehört ein Politiker abgewatscht, dessen verbale Kommunkitationsweise im Landtag nur aus subnasaler Diarrhoe besteht.

    Hummelchen for President !!!

  9. glockzilla sagt:

    Brilliant!

  10. Elmar Spies sagt:

    Herzlichen Dank für diese geniale Ausführung! Ich bin begeistert!!!

  11. venator sagt:

    Endlich schreibt einmal jemand was ich schon lange denke. In letzter Zeit laufen ja einige Petitionen sehr erfolgreich: Gegen das Halbautomaten – Verbotsurteil verbünden sich jetzt endlich Waffenhersteller -Händler, Jäger, Sportschützen um nur einige zu nennen. Wie wäre es da mit einer Petition zum Notwehr – Recht. Über die genaue Formulierung müssten sich natürlich Juristen Gedanken machen, aber mein Vorschlag wäre zunächst, daß alle, die sowieso (Kurz-) Waffenbesitzer sind, in einem vereinfachten Verfahren einen Waffenschein beantragen könnten. Man könnte das an eine regelmäßige Unterweisung über bewafntete Selbstverteidigung incl. Schießnachweis z.B. bei der Polizei koppeln, damit jeder weiß, was er darf und kann und das Argument des fehlenden Trainings wegfiele.
    Der Gesetzgeber sollte noch einmal deutlich formulieren, daß derjenige der sich zurecht verteidigt, keine Nachteile dadurch erleidet, daß er von seinem Recht Gebrauch macht. Diese Formulierung müsste so eindeutig sein, daß auch ein noch so hartgesottener Verbrecherschutz – Richter nicht mehr darum herumkäme, den Notwehr – Schützen freizusprechen und zwar ohne wenn und aber, vor allem ohne Aberkennung seiner waffenrechtlichen Zuverlässigkeit.
    Die Terrorakte von Frankreich zeigen, daß es Utopie ist das Waffenmonopol auf die Polizei zu beschränken. Vieleicht wären manche Attentate gar nicht erst passiert, wenn die Täter damit rechnen müssten, daß einige der potentiellen Opfer bewaffnet wären. Die Statistik sagt ganz klar daß die Milchmädchen – Rechnung weniger Waffen = Weniger Verbrechen nicht aufgeht, daß sogar das Gegenteil der Fall ist. Also wann gehen wir endlich zum Angriff über, anstatt immer nur zu winseln, wenn man uns wieder eine Scheibe unser Rechte abschneidet?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s