E-Mail für Brüssel

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Ich habe heute nochmals eine Mail an EU-Abgeordnete geschickt, eine Liste mit Mailadressen findet Ihr am Ende.

„Werte Damen und Herren,

die Allgemeinheit wird nicht vor Terroristen geschützt, indem Jäger und Sportschützen mit immer absurderen und groteskeren Verbotsbegründungen gegängelt, entmündigt und letztlich enteignet werden.
Sie irren mit der Annahme, Jäger würden größtenteils Kipplaufbüchsen/-flinten benutzen und Paris oder Winnenden als Universaljoker degradiert zerfetzte Leichen zu argumentativen Stilmitteln denkfauler Politiker, die sich bei ihrer Arbeit nicht wirklich Mühe geben.

Die Verkäufe über das Internet sind im sogenannten Darknet problematisch und dieses zu unterbinden ist für Regierungen auf legalem Wege nahezu unerreichbar – überlegene Verschlüsselungstechnik und Bezahlung mit Bitcoin lassen Terroristen und andere Kriminelle regelrecht unsichtbar werden.
Dieses System, TOR genannt, ist so effektiv und resistent gegen Angriffe, dass es in weniger zivilisierten Ländern von Aktivisten und Reportern genutzt wird, um brisante Daten zu transportieren, für die man in diesen Ländern mit dem Leben bezahlen müsste.
Es geht hier nicht um den Waffenkauf auf eGun, auch wenn man das in Brüssel den Plebs gerne so erzählt und wer wirklich nicht den Unterschied kennt, sollte sich aus einer Debatte daüber heraushalten.
Erst kürzlich wurde ein Waffenschgmuggler erwischt. Er bestellte seinen Sprengstoff nicht bei Frankonia, sondern belud seinen LKW in Osteuropa.
Die Bundeswehr verbummelte kürzlich einen ganzen Container mit fasst 900 Schuss Munition – wo bleibt der Aufschrei?
Stattdessen empört sich das Hegemonialwesen überr die Farbe von Schäften, das Fassungsvermögen von Magazinen und die willkürlich zusammengelogenen vermeintlichen Intentionen legaler Waffenbesitzer.
Das ist eine Perversion, die man sich offensichtlich nur leisten kann, wenn man politische Immunität besitzt.

Sie lassen sich von bewaffneten Bodyguards schützen und verlangen aber von den Bürgern, dass sie künfig Schreckschusswaffen registrieren lassen sollen. Sogar der Besitz von Pfefferspray wird bereits als regelrecht verwerflich propagiert – wovor fürchten Sie sich?
Vor dem Gesetz sind angeblich alle gleich, aber Ihresgleichen scheint immer ein wenig gleicher zu sein. Europa sollte nicht zur Animal Farm verkümmern.
Inkompetente Entscheidunden werden zu keinem Jota Sicherheit führen, das Gegenteil wird der Fall sein: die Ämter ersaufen in Bürokratie und durch die geplante Regelung werden mit einem Federstreich Millionen rechtstreue Bürger zu Verbrechern degradiert. In den Wirren der Neuregelung wird die Zahl der Verstöße gegen das Waffengesetz explodieren und die Zahl der illegalen Waffen wird sich ebenfalls drastisch erhöhen, denn nicht alle werden ihre Schreckschusswaffen registrieren – wer will es denn überprüfen? So wie die RAF als Alibi für Verschärfungen missbraucht wurde, missbrauchen nun windige Ideologen Paris für noch drastischere Maßnahmen, die letztlich das Ende des legalen Waffenbesitzes in Europa einleiten werden – das ist die finale Konsequenz des Verbotes von Magazinen, Waffen, welche diese aufnehmen können und vieler anderer sinnloser Reglements, die keinen einzigen Terroristen jemans daran hindern werden, einen Anschlag zu begehen, weil Terroristen sich noch niemals für den zivilen Markt interessierten.
Das alles lähmt Legislative und Exekutive, die bereits jetzt völlig überfordert sind und Sie wollen diesen Institutionen noch mehr nutzlosen Ballast an den Hals hängen, weil Sie Paris als Ausrede für Ihren paranoiden Feldzug gegen die Bürger benutzen.

Selbst die AFD hat hier mehr zu bieten, als alle anderen Parteien, die längst zu einer diffusen Einheitspartei verschmolzen und sich nur noch äußerlich bekriegen, um Pluralismus zu suggerieren.
Während die AFD mit Kompetenz und Sachverstand den Ernst der Lage richtig und treffend erkannte und auch bereits plausible und logische Lösungsvorschläge bietet, speist der Rest der Parteien die Wähler noch mit hohlen Walkampfphrasen ab, die keinen Menschen mit Sachkenntnis auch nur ansatzweise überzeugen könnten.

Einer Ihrer Kollegen schrieb in einem Standardtext:“Ich trete schon immer für einen ausgewogenen Kompromiss im Sinne der Sicherheitsinteressen in der Europäischen Union unter Wahrung der Interessen gesetzestreuer Bürger ein.“
Die Crux ist, dass bei Kompromissen mit totalitären und faschistoiden Strukturen immer nur die gesetzestreuen Bürger verlieren, denn dies ist die essentielle Mechanik von Kompromissen, wo keine erforderlich oder nur ein Euphemismus für Unterdrückung sind.
Eine Vergewaltigung bleibt auch eine Vegewaltigung, wenn der Täter dem Opfer mit blumigstem Pathos versichert, dass er es eigentlich gar nicht so meint, aber halt gerade geil sei – da müsste man doch einen Kompromiss finden.
Vielleicht „vorher rausziehen“ oder nur zur Hälfte reinstecken.
Klingt genau so blöd wie es ist und das ist beim Entwurf von Malmström und Marini nicht anders.
Beim Kompromiss zwischen Schnitzel und Fäkalien gewinnt immer der Brechreiz, denn egal wie auch immer der Kompromiss ausfallen sollte, es wird immer Scheiße im Essen landen.

De facto WERDEN Sportschützen und Jäger unter Generalverdacht gestellt, denn jedwede Aktion in Form einer Gesetzesänderung oder ähnlichen Restriktionen läuft auf exakt dieses hinaus. Sie degradieren unbescholtene und rechtschaffene Bürger zu Mördern und Schlächtern und dies wird nicht hingenommen!

Die Lösung ist sehr, sehr einfach: jagt die Terroristen und schützt die Bürger – simple as that. All das viele Salbadern und Akademisieren, die vielen sinnbefreiten Scheindebatten, die von halbinformierten Trotteln geführt werden, welche nicht mal ansatzweise Kenntnis vom debattierten Thema haben und sich in wirren Ideologenphrasen verlieren, sind nur Zeitverschwendung.
Erklären Sie einmal deutschen Jägern oder Sportschützen plausibel und logisch nachvollziehbar, weshalb man ihnen einen Selbstlader verbietet, weil Terroristen in Paris mit Vollautomaten aus Serbien (ein Abgleich der Seriennummern ergab, dass die AK47 aus dem Balkankrieg stammen) einen Anschlag begingen. Sie können das nicht ohne Ihre Kredibilität ad absurdum zu führen.
Was die EU derzeit plant, ist im übertragenen Sinne ein Fahrverbot für Abstinenzler, weil andere im Vollrausch Amok fahren – und Sie mischen mit „Kompromissen“ dabei voll mit.
Nahezu alle Attentäter der letzten Jahre waren den Geheimdiensten im Vorfeld bekannt und bei den Behörden teils über Jahre als Intensivtäter mit zahllosen Vorstrafen in den Akten – Regierungen WISSEN immer wer etwas plant und unternehmen bizarrerweise trotzdem nichts. Ist das Versagen oder Kalkül?
Später sucht man die Schuld mit viel Theatralik bei denen, die noch so blöd sind und den mühsamen Weg der Genehmigungen, Gebühren und Nachweise auf sich nehmen.
Das ist ein Tritt ins Gesicht aller, die noch Hoffnung und Vertrauen in den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat haben.
Sie enttäuschen die Bürger, Sie betrügen die Wähler und Sie irren, wenn Sie glauben, dass dies nicht irgendwann zum Boomerang für Sie wird.

Ihr größtes Interesse ist es wieder gewählt zu werden und mein Interesse ist es, von meinem Volksvertreter nicht verraten zu werden. Da es bei so etwas keine Kompromisse, keine Debatte und keine Schnittmenge gibt, ist meine Entscheidung so simpel wie deutlich: wer mich mit Terroristen in einem Topf wirft, um eine faschistoide Agenda zu untertützen, ist kein Volksvertreter, sondern ein Verbrecher.

Wer die Bürger für die Verbrechen der Terroristen bestraft, ist entweder ein Idiot oder ein Faschist, der Straftaten von Terroristen als Alibi für die Einschränkung von Bürgerrechten instrumentalisiert – so wie Hitler einst den vom Regime inszenierten Reichstagsbrand.

Sie haben bis zur endgültigen Entscheidung zum Thema Waffengesetz in Europa noch ein kurzes Zeitfenster um den Bürgern Europas zu zeigen wer oder was Sie alle sind: treten Sie für die Freiheit und die Rechte der Menschen ein oder sind Sie inkompetente oder verlogene Faschisten ohne Gewissen, die Attentate instrumentalisieren um die Gesetzgebung zu ändern?
Die Bürger werden Sie alle akribisch beobachten und ihre Schlüsse daraus ziehen.
Wähnen Sie sich nicht im Irrglauben die Masse betrügen zu können.
So wie ideologisch hirngewaschene Politiker offensichtlich nur noch zwischen wehrlosen Opfern und Terroristen zu unterscheiden in der Lage sind und damit rechtschaffene Bürger wegen der Verbrechen von Terroristen zu Mördern degradieren, so werden die Bürger künftig ihre vermeintlichen Beschützer im Parlament nur noch als Volksvertreter oder Faschisten wahrnehmen.

Meine freundlichen Grüße richte ich hiermit nur an jene wenigen Persönlichkeiten, die noch mit Kompetenz, Fachwissen und Logik für die Rechte der Bürger, die Freiheit und den legalen Waffenbsitz für gesetzestreue Wähler eintreten, der Rest muss sich das Wohlwollen seiner Opfer erst wieder hart erarbeiten.

Dirk Hummel“

Hier die Liste, ich empfehle Euch, diesen Herrschaften ebenfalls noch Mails zu senden, damit sie wissen, dass wir an sie denken:

jan.albrecht@europarl.europa.eu; burkhard.balz@europarl.europa.eu;reimer.boege@europarl.europa.eu; elmar.brok@europarl.europa.eu; klaus.buchner@europarl.europa.eu; udo.bullmann@europarl.europa.eu; reinhard.buetikofer@europarl.europa.eu; daniel.caspary@europarl.europa.eu; birgit.collin-langen@europarl.europa.eu; michael.cramer@europarl.europa.eu; fabio.demasi@europarl.europa.eu; albert.dess@europarl.europa.eu; stefan.eck@europarl.europa.eu; christian.ehler@europarl.europa.eu; cornelia.ernst@europarl.europa.eu; ismail.ertug@europarl.europa.eu; markus.ferber@europarl.europa.eu; knut.fleckenstein@europarl.europa.eu; karl-heinz.florenz@europarl.europa.eu; michael.gahler@europarl.europa.eu; evelyne.gebhardt@europarl.europa.eu; jens.geier@europarl.europa.eu; arne.gericke@europarl.europa.eu; sven.giegold@europarl.europa.eu; jens.gieseke@europarl.europa.eu; ingeborg.graessle@europarl.europa.eu; matthias.groote@europarl.europa.eu; thomas.haendel@europarl.europa.eu; rebecca.harms@europarl.europa.eu; martin.haeusling@europarl.europa.eu; hans-olaf.henkel@europarl.europa.eu; maria.heubuch@europarl.europa.eu; iris.hoffmann@europarl.europa.eu; monika.hohlmeier@europarl.europa.eu; peter.jahr@europarl.europa.eu; petra.kammerevert@europarl.europa.eu; sylvia-yvonne.kaufmann@europarl.europa.eu; franziska.keller@europarl.europa.eu; dieter-lebrecht.koch@europarl.europa.eu; bernd.koelmel@europarl.europa.eu; dietmar.koester@europarl.europa.eu; constanze.krehl@europarl.europa.eu; werner.kuhn@europarl.europa.eu; alexandergraf.lambsdorff@europarl.europa.eu; bernd.lange@europarl.europa.eu; werner.langen@europarl.europa.eu; jo.leinen@europarl.europa.eu; peter.liese@europarl.europa.eu; arne.lietz@europarl.europa.eu; norbert.lins@europarl.europa.eu; barbara.lochbihler@europarl.europa.eu; sabine.loesing@europarl.europa.eu; bernd.lucke@europarl.europa.eu; david.mcallister@europarl.europa.eu; thomas.mann@europarl.europa.eu; gesine.meissner@europarl.europa.eu; susanne.melior@europarl.europa.eu; martina.michels@europarl.europa.eu; ulrike.mueller@europarl.europa.eu; norbert.neuser@europarl.europa.eu; angelika.niebler@europarl.europa.eu; maria.noichl@europarl.europa.eu; markus.pieper@europarl.europa.eu; marcus.pretzell@europarl.europa.eu; gabriele.preuss@europarl.europa.eu; godelieve.quisthoudt-rowohl@europarl.europa.eu; julia.reda@europarl.europa.eu; terry.reintke@europarl.europa.eu; herbert.reul@europarl.europa.eu; ulrike.rodust@europarl.europa.eu; helmut.scholz@europarl.europa.eu; martin.schulz@europarl.europa.eu; sven.schulze@europarl.europa.eu; joachim.schuster@europarl.europa.eu; andreas.schwab@europarl.europa.eu; peter.simon@europarl.europa.eu; birgit.sippel@europarl.europa.eu; renate.sommer@europarl.europa.eu; martin.sonneborn@europarl.europa.eu; joachim.starbatty@europarl.europa.eu; jutta.steinruck@europarl.europa.eu; beatrix.vonstorch@europarl.europa.eu; michael.theurer@europarl.europa.eu; ulrike.trebesius@europarl.europa.eu; helga.truepel@europarl.europa.eu; sabine.verheyen@europarl.europa.eu; udo.voigt@europarl.europa.eu; axel.voss@europarl.europa.eu; manfred.weber@europarl.europa.eu; jakob.vonweizsaecker@europarl.europa.eu; martina.werner@europarl.europa.eu; kerstin.westphal@europarl.europa.eu; rainer.wieland@europarl.europa.eu; hermann.winkler@europarl.europa.eu; joachim.zeller@europarl.europa.eu; gabriele.zimmer@europarl.europa.eu

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2 Kommentare zu “E-Mail für Brüssel

  1. JanCux sagt:

    Wie immer voll auf den Punkt gebracht, danke Dirk !!

  2. Siegfried sagt:

    Moin Dirk
    gut geschrieben
    Dank auch für die mail Adressen
    ich befürchte allerdings das unsere Politgilde die freiheitlichen Rechte des Bürgers auf dem Altar des EU Verwaltungsmoloch opfert.
    Mit der Anstehenden Verordnung versucht die Eu, wie ein Zeitungswerber den Fuß in die Tür zu bekommen.
    Ja, wenn dann der Fuß erst in der Türe ist und du willst sie schließen dann schreit der Fußbesitzer gleich auf und spricht von Attentat auf den Fuß, welches mit noch härteren Gesetzen geahndet werden muß.
    Die Bilder(berg)buch Kommunisten sitzen derzeit einfach am längeren Hebel.

    Glaub bitte nicht das aus Berlin eine Gruppe Demokraten aufsteht und dem Humbuk mit Vernunft entgegentritt.

    Wie sagte schon die neue vom Maaß

    „Wir beide (Wörner/Maaß) sind aufgewachsen zwischen Cola und Marx. Deswegen können wir auch auf Augenhöhe miteinander reden“

    Das lass mal so gaaanz langsam die Dachrinne runter.

    Mein spontaner Gedanke zu der Aussage:
    „Alles klar, der mann steht auf High Heels“ 🙂
    Von wegen der Augenhöhe.

    Dieser mann ist exemplarisch und passt gut zur linken Leuchtkraft aus der Uckermark.

    Alles lupenreine Demokraten

    Beste Grüße von einem dem nach auswandern zumute ist.

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