Kurzes Statement zur aktuellen Lage

Kurzes Statement zur aktuellen Lage
EDIT: es sollte natürlich 15-20 Millionen heißen und nicht 200 Millionen.
Auf 200 Millionen kommt man nur, wenn auch die geschätzten 80-180 Millionen Besitzer frei verkäuflicher Waffen eingerechnet werden.
Früher oder später kommt ein Totalverbot, weil die scheibchenweise Enteignung eben letztlich dazu führen wird –> Salamitaktik.
Daran sind überwiegend die Waffenbesitzer selbst schuld, die sich nicht um einander kümmern – jeder kocht sein eigenes Süppchen.
Von europaweit 15-20 Millionen zivilen Besitzern erwerbscheinpflichtiger Feuerwaffen schafften es keine 400.000 eine Petition zu unterzeichnen.
Als „Interessenvertreter“ zieht die Politik dann hohe Tiere des DSB ins Boot und wenn es nach denen ginge, könnte die EU auch alles verbieten, Hauptsache eine Handvoll Leute vom DSB können dann noch unter polizeilicher Beobachtung mit zentral gelagerten Laserzielgeräten üben.
Den Airsoftlern scheint alles am Arsch vorbeizugehen, weil sie ja nur Plastikkügelchen schießen, die Vorderladerschützen bemerken jetzt erst, dass sie ihre Dinger bald nur noch auf WBK besitzen dürfen und der Rest ist auch keine große Hilfe.
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Die genannten Gruppen sind nur Beispiele, ich hätte auch andere nennen können und ich zählte sie nicht in einer bestimmten Reihenfolge auf, aber die Liste soll ja noch an einem Tag gelesen werden können.
Das bisherige Engagement der vielen Waffenbesitzer sah folgendermaßen aus:
Kopf einziehen, Füße hoch, Glotze an, Arschlecken und wenn die Hütte dann brennt, fragen alle ganz erstaunt, warum keiner ihren güldenen Gluteus Maximus vor den Flammen rettete – man lässt lieber die anderen ins offene Messer rennen, statt selbst mal aktiv zu werden. Das Sankt-Floriansprinzip ist immer noch ein größerer Gegner der Waffenbesitzer, als irgendwelche ideologisch motivierten Politstümper es jemals sein werden.
Nun, gemacht haben sehr viele überwiegend ehrenamtlich engagierte Menschen in ganz Europa eine ganze Menge, aber ohne den Rückhalt der Betroffenen selbst, ist das reine Zeitverschwendung.
Ich will hier besonders Katja Triebel nennen, die in ihrer knappen Freizeit und trotz der Schwächung durch eine Krebserkrankung, buchstäblich meterlange Listen erstellte, die Daten und Fakten der letzten Jahrzehnte kombinierten, um damit ein bis dato für Europa einzigartiges Kompendium des Wissens zu erschaffen.
Ich ziehe meinen Hut vor denen, die uns während der letzten Monate unterstützten und wir werden auch weiterhin nicht aufgeben – die EU weckte einen schlafenden Riesen und der legt sich nicht wieder hin.
Sicher werden noch weitere Rückschläge kommen und auch die werden wir wegstecken.
Stellt Euch aber mal vor, wie stark unsere Stimme wäre, wenn die 15-20 Millionen zivilen Waffenbesitzer Europas pro Monat nur einen Euro an eine Gruppe wie Firearms United zahlen würden – die Möglichkeiten wären noch gar nicht abschätzbar. Aber offensichtlich ist es den meisten Waffenbesitzern schon zuviel, eine kostenlose Petition zu unterschreiben, oder sie sind schon so verängstigt, dass sie Angst vor Verfolgung haben, weil ihre Namen irgendwo zu sehen sind. Sollte das der Fall sein, dann ist genau das der Grund nicht zu schweigen, bevor alle zum Schweigen gebracht werden.
Lasst Euch nicht verängstigen und lasst Euch nicht enteignen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen – ein Zweig bricht, doch mit Bündeln kann man Brücken bauen.
Ich wünsche Euch allen ein erholsames Wochenende und eine gute Zeit mit Euren Liebsten.
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3 Kommentare zu “Kurzes Statement zur aktuellen Lage

  1. JanCux sagt:

    Chapeau !
    Leider muß ich Dir Recht geben…

    WER FÜR SEIN RECHT NICHT KÄMPFT, HAT DIESES AUCH NICHT VERDIENT !

  2. Kay Uwe Goldbach sagt:

    Das Problem ist das sich viele sagen
    „Wozu eine Petition unterzeichnen?
    Die da oben mach eh was sie wollen “
    So denkt zb ein Kumpel von mir
    Ich habe unterzeichnet und wollte andere davon überzeugen auch zu unterzeichnen aber alles vergebene Liebesmüh.

    Gruss
    Ein Airsoftler

  3. Jochen sagt:

    Man muß wohl einfach feststellen, daß es nur eine sehr kleine Minderheit der Waffenbesitzer stören würde, wenn es tatsächlich so kommt. Den meisten ist es egal, weil die keinen sehr engen Bezug dazu haben. Ist nur eine Freizeitbeschäftigung von vielen und noch dazu eine, die extrem viel (Behörden) Stress macht. Man kann die Waffenkultur in Europa nicht mit der von Nordamerika vergleichen. Hier wird es nie massenhaft Widerstand geben.

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