Hamburg – Aftermath

War klar: 1200 linke Terroristen äschern Hamburg ein und die Presse (hier ein Artikel der MOPO) empört sich über zehn degenerierte Ethanolpatrioten, die auch mal Steine werfen wollen.
ZEHN unter EINTAUSENDZWEIHUNDERT – ist ein blöder Vergleich, haste selber gemerkt, ne?
Noch so eine Sache: die Deppen hielten sich an die Platzverbote, während die Linken Polizisten von Dächern herab mit Molotovcocktails bewarfen.
Aber was ist schon versuchter Mord gegen ein paar Deppen, die sich irgendwo lümmelten, right?

Alleine die Gleichsetzung von Rechten mit Rechtsextremen und Terroristen ist ein Indiz für die tendenziöse Methodik der deutschen Medien, die laut einer Studie zu weit über 60% dem linken und Grünen Lager zuzuordnen sind.
Daher auch die reflexhafte Apologese linker Terrorakte und deren Euphemisierung zu „Aktivismus“ oder „Zivilcourage“, während aus jedem besoffenen Glatzenkopp ein Aufmarsch der rechtsnationalen Szene konstruiert wird.
Die unfassbar peinlichen Reaktionen eines evident verhaltensgestörten Ralf Stegner und anderen Personen der Öffentlichkeit, die von stupider Hetze bis zur evidenten Hilflosigkeit alles repräsentierten, was Zivilisation und Evolution ad absurdum führt, zeigen, dass das alles mit unverholener Genugtuung betrachtet wird und man nun eine Ausrede dafür präsentieren will, die keiner so richtig gerne fressen mag.
Der Anwalt der Roten Flora brachte die deutlichste Aussage: er findet diesen Terror gut, nur nicht im eigenen Kiez, weil man da ja noch einkaufen will.
Blankenese wäre besser, denn da würden ja die Reichen wohnen.

Eine solche Aussage unterscheidet sich nur noch marginal von der Progromstimmung der Nazis Anno Tobak, nur wurden die Juden jetzt allgemein auf alle Reichen ausgeweitet, weil diese faschistische Form der Menschenverachtung den Neid triggert und somit potentiell mehr Zustimmung erfährt als ein verträumter Blick nach Auschwitz.

Wer Revolution will und die Gesellschaft zu erneuern gedenkt, der sollte zu seinen Taten stehen und sich nicht feige hinter Euphemismen und Strohmännern verschanzen – das machen verzogene Gören, die mit dem Fußball ein Fenster einschossen und dann weinend auf das Schmuddelkind der Nachbarn zeigen, wenn die Eltern schimpfen.

Kampf gegen Kapitalismus nach Art der upper middle class Hashtagkommunisten: erfasst mit Selfies via iPhone und dokumentiert auf Plattformen wie Twitter, Facebook oder Youtube – dem technischen und digitalen Inbegriff des Kapitalismus per se.
Das ist so dämlich und heuchlerisch wie ein Nazi, der nach dem Brandanschlag auf das Asylantenheim einen Döner kauft.

Ein wenig weniger Paranoia und wieder mehr Bezug zum Pressekodex könnte nicht schaden, denn sicherlich kann man das Weglassen oder pointieren von Informationen rhetorisch so zurechtschwurbeln, dass es theoretisch als Berichterstattung deklariert werden kann, jedoch haben seriöse Journalisten solche infantilen Hütchenspielertricks nicht nötig.
Nur Ideologen, Politsoldaten und Hetzer verzerren die Wahrheit und früher oder später kommt das alles ans Licht.
Glaubt Ihr ernsthaft, dass Ihr Erfolg habt, wo die Propagandamaschinerie der Nazis und der SED scheiterte?

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Ein Kommentar zu “Hamburg – Aftermath

  1. Chris sagt:

    Das Thema „G20“ ist (medial) im wesentlichen bewältigt und abgearbeitet – dafür gibt es einen neuen potentiellen Aufreger und wir soma-glücklichen Konsumenten wissen seit gestern (12.07.) endlich, dass die Frau im deutschen Fernsehen unterrepräsentiert ist… Danke, Maria Furtwängler, für Ihre „wissenschaftlichen“ Bemühungen…

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